Blaue Körner im Erbrochenen - Schäferhund eines Eichenauers in tierärztlicher Behandlung 

Legt  erneut ein Hundehasser Giftköder neben Spazierwegen aus?

Eichenau – Der Albtraum aller Hundebesitzer geht offenbar weiter: Schon wieder wurde einem  Hund beim Spaziergang ein offenbar vergifteter Köder beinahe zum Verhängnis: Der Schäferhund erbrach sich, die behandelnde Tierärztin bestätigte, dass sich Schneckenkorn im Erbrochenen befunden hat. Bereits im  Januar hatte ein offensichtlicher Hundehasser im Bereich Germering und Gauting vergiftetes Futter ausgelegt, ein Mischlingshund kam qualvoll zu Tode.

Am 05.04. meldete sich ein 31-jähriger Hundebesitzer aus Eichenau bei der PI Olching und teilte mit, dass sein Hund, ein 9-jähriger belgischer Schäferhund in tierärztlicher Behandlung sei, nachdem dieser offenbar beim Gassigehen  etwas Giftiges gefressen hatte.

Der Hundebesitzer  war am 04.04. zwischen 14:30 und 15:30 mit seinem Vierbeiner  auf den Feldwegen zwischen Eichenau und Olching spazieren gegangen.  Der Hund war nicht durchgehend angeleint, sodass der Besitzer nicht sehen konnte, ob  der Schäferhund irgendeinen verdächtigen Köder erschnuppert  hatte.  Jedenfalls erbrach sich der Hund am Abend nachdem er zu Hause Trockenfutter gefressen hatte. Das Erbrochene enthielt blaue Körner. 

Die Tierärztin bestätigte, dass es sich um Schneckenkorn handele. Der Schäferhund befindet sich momentan immer noch in Behandlung.   Ob ein Zusammenhang mit dem Auslegen von Giftködern im Bereich Germering besteht, lässt sich noch nicht beurteilen. Vorsorglich wurde der zuständige Jagdpächter informiert.

redkb 

Auch interessant

Meistgelesen

Ballenpresse fängt Feuer
Ballenpresse fängt Feuer
Mit Picknickkorb zum Kloster
Mit Picknickkorb zum Kloster
Kran durchbricht Fenster und schüttet Beton in Wohnung
Kran durchbricht Fenster und schüttet Beton in Wohnung
Mit dem Kreisboten die besten Sommerferien aller Zeiten erleben
Mit dem Kreisboten die besten Sommerferien aller Zeiten erleben

Kommentare