Konversion Fliegerhorst

"Mammutaufgabe" bekommt Internetauftritt

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Stellten den neuen Internetauftritt vor (von links): Stadtplaner und Projektleiter Serge Schimpfle, Bürgermeister Erich Raff sowie Georg Stockinger, Referent im Stadtrat für die Fliegerhorst Kommunikation und Sabine Wildmann vom Referat für Öffentlichkeitsarbeit

Fürstenfeldbruck – Ab sofort kann das Internetportal der Stadt „Konversion Fliegerhorst“ (www.fliegerhorst-ffb.de) aufgerufen werden.

Die Netzseite ist ein Projekt der Brucker Stadtverwaltung und bietet eine Fülle an Informationen. „Das ist eine Supersache“, sagte Bürgermeister Erich Raff bei der Vorstellung der Website am 9. Januar im Brucker Rathaus.

Begleitende Aufgabe

„Nachdem jüngst bekannt wurde, dass die Bundeswehr erst 2022 den Fliegerhorst verlassen wird, wird uns die Aufgabe die nächsten 15 bis 20 Jahre beschäftigen. Interessierte Bürger können sich auf der Website intensiv mit dem Fliegerhorst beschäftigen.“ Die Seite wird den gesamten Prozess der Konversion in all seinen Facetten darstellen und die Entstehung des neuen Stadtteils begleiten.

"Wiedernutzbarmachung ist Mammutaufgabe"

Mit der Aufgabe der militärischen Nutzung am Fliegerhorst geht eine 80-jährige gemeinsame Geschichte des Standortes und der Stadt zu Ende. Es gelte nun, rechtzeitig allgemeine Konzepte für die Nachnutzung des rund 200 Hektar großen Areals zu entwickeln. Bereits 2011 hat der Stadtrat eine Vorkaufsrechtssatzung für den Fliegerhorst beschlossen. So steht die Stadt nun vor einer Herausforderung, die sie in ihrer Geschichte in der Größenordnung noch nicht erlebt hat. „Mit der Wiedernutzbarmachung des Fliegerhorstes haben wir eine Mammutaufgabe vor uns“, sagte Architekt und Stadtplaner Serge Schimpfle, der zuständige Projektleiter für den Internetauftritt. Es werden noch viele Probleme zu bewältigen sein, an die man momentan womöglich noch gar nicht denke, mutmaßt Schimpfle. So habe man beispielsweise vor zwei Jahren das Thema Asyl auch noch nicht auf dem Schirm gehabt. Die Website enthält alle Entwicklungen, die der Fliegerhorst bisher erlebt hat, und sie wird auch die enthalten, die noch kommen werden.

Verschiedene Rubriken

Sabine Wildmann vom Referat für Öffentlichkeitsarbeit, stellte die neue Website detailliert vor. Der Auftritt enthält verschiedene Rubriken wie Aktuelles, Geschichte, Konzept und Prozess. Hierbei wird die Öffentlichkeit zu aktuellen und interessanten Themen der Konversion kontinuierlich und umfassend informiert. Unter der Rubrik Geschichte findet man beispielsweise eine Chronik des Fliegerhorstes von der Entstehung des Fliegerhorstes, bis zur heutigen Zeit. Unter der Rubrik Konzept sind Fakten und Grundlagen zu finden, werden städtebauliche Ideen dargestellt und Perspektiven formuliert.

Zudem enthält die Website aktuelle Hinweise, Kontaktinformationen und ein Archiv, in dem alle Presseberichte gesammelt werden. Im Themenbereich Prozess werden die Planungsstufen abgebildet, inklusive Ankündigungen von Terminen oder Veranstaltungen. Hier findet man auch die Plattform, um sich als Bürger einzubringen.

Auch auf englisch

Die Stationierung der US-Luftwaffe und besondere Ereignisse von weltpolitischer Bedeutung haben „Fursty“ international bekannt gemacht, daher werden die Inhalte der Website auch in englischer Sprache zur Verfügung gestellt. 

Dieter Metzler

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