Israel - ein besonderes Reiseerlebnis - VdK-Gruppe aus dem Landkreis FFB unterwegs im Heiligen Land

Die VdK Reisegruppe FFB vor der Geburtskirche in Jerusalem. Foto: priv /VdK

Mit 40 Personen flog zwischen 23. Februar und 1. März der VdK Kreisverband Fürstenfeldbruck in Begleitung des stellv. Kreisvorsitzenden Hans Höß nach Israel. Schon bei der Präsentation der Reise im Okt. 2011 war klargestellt worden, dass es keine „Pilgerreise“ sein wird, aber doch alle für Christen wichtige Stätten und Ziele im Programm und im Preis enthalten sein werden. So die Festungsanlagen der Kreuzritter in Akko, Nazareth, der Heimatort der Hl. Familie.

Der See Genesareth mit den Ruinen von Kapharnaum, den Gedächtniskirchen zur Brotvermeh- rung und den Seligpreisungen. Durch die üppigen Felder auf den Golanhöhen führte uns der Bus zur Jodanquelle und ganz nahe an die Grenzen zu Syrien und zum Libanon. Wo Jesus sich von Johannes d. Täufer taufen ließ, steigen auch heute noch Männer und Frauen in weißen Gewändern in den Jordan, um sich taufen zu lassen. Für die meisten wohl eine Jux-veranstaltung. Verblüffend, wie schnell auf der Fahrt nach Süden, entlang des kümmerlichen Jordan,, der die Grenze zu Jordanien bildet, das saftige Grün in Wüste übergeht. Zu den berühmten Höhlen von Qumram und dem Felsen Marsada, auf dem im Jahre 70 n. Chr. 960 jüdische Freiheitskämpfer sich lieber das Leben nahmen als in die Sklaverei der Römer zu fallen. Ein besonderes Erlebnis für die meisten der Gruppe war das Bad im Toten Meer, bei Mitte 20 Grad Wasser- und Luftemperatur und das Ende Februar! Die pulsierende Hauptstadt Jerusalem mit ca.780 000 Einwohnern, den verschiedenen ethischen und religiösen Vierteln, den gewaltigen Stadtmauern und Toren, dem islamischen Felsen- dom mit der goldenleuchtenden Kupppel im Zentrum ist in 4 Tagen wohl nur punktuell zu er- fassen. Für uns waren das: Ölberg, Abendmahlsaal, Garten Getsamanie, Via dolorosa und als Höhepunkt die Grabeskirche. Einblick in die ganz andere Welt der (Ultra) orthodoxen Juden boten die Besuche an der Klagemauer und die abendliche Fahrt durch deren Wohnviertel. Deprimierend für uns Deutsche der Gang durch das Holocost-Denkmal Yad Vashem. Nur knapp 15 Minuten fuhr der Bus nach Bethlehem, und doch ist man in einer anderen Welt. Die Stadt ist von einer Mauer ("fence") umschlossen, mit 7 Metern doppelt so hoch wie die frühere Berliner Mauer. Unser israelischer Führer durfte nicht mit. Ein palästinensischer Christ lotste uns durch die Geburtskirche und zu dem Geschäft mit einer Riesenauswahl an nicht billigen Zedernholz-Schnitzereien. Die Freude über 8 gelungene und erlebnisreiche Urlaubstage konnte auch eine „gründliche“ Kofferkontrolle am Flughafen Tel Aviv nicht mehr trüben. Die Teilnehmer waren sich einig: Israel bietet ein besonderes Reiseerlebnis.

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