Dressurprüfung des Jagdverbandes

Mit Liebe und Motivation

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Das Prüferteam mit den Ausbildern (von links): Xaver Scheidel, Martina Wieland, Hans Sedelmeier, Albert Hartl und Alex Frank.

Alle sieben Jagdhundegespannen haben am 16. Juni die Dressurprüfung des Jagdverbandes mit Bravour bestanden

Landkreis - Die Dressurprüfung für Jagdhunde führt bei den Hundeführern regelmäßig zu hoher Nervosität und ist fester Bestandteil auf dem Weg zur sogenannten Brauchbarkeitsprüfung und einer artgerechten Haltung von Jagdhunderassen. Hunde und ihre Führer haben mit dem BJV Ausbildungsteam der Kreisgruppe Fürstenfeldbruck im entsprechenden Lehrgang unter der Leitung von Martina Wieland intensiv gearbeitet. 

Dressurprüfung kann von Jägern oder Nichtjägern abgelegt werden

Großer Münsterländer in Aktion.

Martina Wieland, die seit zwei Jahren bei ihrer Arbeit auch von Xaver Scheidel unterstützt wird, hat eine lange Erfahrung als Hundeführerin wie auch als Jägerin. Zudem ein ausgesprochen gutes Gespür für Mensch und Tier. In diesem Jahr waren folgende Rassen angetreten: drei kleine Münsterländer, ein großer Münsterländer, ein Bayrischer Gebirgsschweisshund, eine Schwarzwild-Bracke und ein Deutsch Langhaar. Die Ausbildung in Fürstenfeldbruck beginnt mit dem Grundgehorsam beim jungen Hund und wird im ersten Schritt mit der Dressurprüfung abgeschlossen. Diese beinhaltet Komm-, Down- und Apportier-Kommandos sowie verschiedene Ablege-Übungen inklusive der bei Jagdhunden nötigen Schussfestigkeit. Die Dressurprüfung kann von Jägern und Nichtjägern abgelegt werden. Im nächsten Schritt steht für die Kandidaten in den kommenden Monaten die Ausbildung zur sogenannten Arbeit nach dem Schuss an. Diese endet mit der Prüfung zur Feststellung der jagdlichen Brauchbarkeit im Sinne des Gesetzes. 

Viel Arbeit und viel Motivation

Laut Prüfungsordnung existieren zwei Arten der Brauchbarkeit – „brauchbar zur Nachsuche auf Niederwild und Schalenwild“ oder nur „brauchbar zur Nachsuche auf Schalenwild“. „Ich freue mich riesig, dass alle Teilnehmer die Dressurprüfung unter der genauen Beobachtung der erfahrungsgemäß kritischen Prüfer bestanden haben. Dahinter steckt für Mensch und Tier jedes Jahr viel Motivation, viel Arbeit und jede Menge Liebe zur Sache“, sagt Martina Wieland sichtlich zufrieden. „Jetzt geht es darauf aufbauend weiter und mit etwas Glück und viel gutem Willen haben im November alle die komplette Brauchbarkeitsprüfung in der Tasche.“

red.

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