20 Jahre Mühlen-Romantik im Landkreis FFB – Nach dem Dreschtag folgt eine Jubiläums-Feier

Die fünf „Drischldreschler“ aus Kiemertshofen waren an der Furthmühle vor Publikum voll im Nachernte-Einsatz. Foto: Günter Schäftlein

Exakt am 7. Sept. 1992 gründete ein Freundeskreis zusammen mit der Inhaberfamilie von Albert Aumüller den Förderverein Furthmühle e.V. Beide Seiten wollen für die seither erfahrene, vielseitige Unterstützung in einer kleinen Feier am 7. Sept. 2012 ab 19 Uhr in der Mühle danken. Verbunden wird dieser Empfang - Voranmeldung erforderlich - mit einer Lesung durch den Fördervereinsvorsitzenden Christian Kopp.

Passend zur Mühlenthematik greift er dabei auf die Erzählung „Krabat“ von Otfried Preußler zurück, in der „ein Müllerbursch mit den teuflischen Mächten der schwarzen Magie kämpft …“ Wie sehr die Mühlen-Tätigkeit an der Landkreisgrenze noch lebendig ist, konnte jetzt im August mit dem zum 5. Mal veranstalteten „Dreschtag“ belegt werden. Eine Mengele-Dreschmaschine mit halbmechanischer Getreideverarbeitung und dreifacher Handarbeit, angetrieben von einem Lanz-Traktor, war an der Furthmühle im Einsatz. Aber auch die fünf „Drischldreschler“ aus Kiemertshofen/Gde. Altomünster bewiesen mit ihren historischen Dreschflegeln aus Stange und angehängter Holzkeule, wie man nach Großväter Sitte im reinen Handbetrieb die Körner von den Ähren mit rhythmischen Schlägen trennt. Toni Geil, Georg Asam, Josef Kandler, Sepp Kopp und Lenz Geil waren mit ihrem „Drischldreschen“ schon auf vielen Mühlen-, Hof- und Historischen Festen und beteiligten sich 1991 am Oktoberfesteinzug. „Eigentlich müssten wir ja hier zu sechs sein, denn das ist ja die Königsdisziplin …“ 20 Jahre Förderverein Furthmühle, Christian Kopp, Stefansberg/Maisach, E-Mail: christian@diekopps.com, Fax: 08141-305365.

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