40 Jahre Ökumenischer Sozialdienst in Gröbenzell – Mitmenschen helfen und das Leben leichter gestalten

Zahlreiche Ehrengäste konnte Dr. Winfried Bauer, der Vorsitzende der Ökumenischen Sozialhilfe (3.v.l.) begrüßen. Darunter waren die stellvertretende Landrätin Gisela Schneid, Gröbenzells Bürgermeister Dieter Rubenbauer sowie ehemalige Vorsitzende des Sozialdienstes. – Foto: Hans Kürzl

Etwa 20 Mitglieder habe der Ökumenische Sozialdienst Gröbenzell in diesem Jahr bereits in diesem Jahr hinzugewinnen können, berichtete dessen erster Vorsitzende Dr. Winfried Bauer. Doch beim Festakt zum 40-jährigen Jubiläum der Einrichtung richtete sich der Blick eher zurück – ebenfalls mit Zufriedenheit über das Geleistete.

Der katholische Pfarrer Gregor König, der zusammen mit seiner evangelischen Kollegin Ghita Lenz-Lemberg eine kleine ökumenische Feier abhielt, fasste Vergangenheit und Gegenwart so zusammen: „Wir freuen uns gemeinsam, dass wir durch das, was in diesem Haus geschieht, das Leben leichter gestalten können.“ Lenz-Lemberg ergänzte dies: „Es ist immer wieder unsere Aufgabe, aufeinander zu achten und miteinander zu leben.“ Die stellvertretende Landrätin Gisela Schneid lobte nicht nur, dass der Sozialdienst sich seit 40 Jahren um die Anliegen der Gröbenzeller kümmere. Die Einrichtung weise auch ein beachtlich breites Angebot von der Kinder- bis zur Seniorenbetreuung auf. Schneid verwies zudem auf die gute finanzielle Situation des Vereins und dessen hohe fachliche Qualität, der auch überörtlich Anerkennung erfahren habe. Gröbenzells Bürgermeister Dieter Rubenbauer fügte dem hinzu, dass das soziale Gefüge der Gemeinde entscheidend durch den Ökumenischen Sozialdienst mit geprägt worden sei. „Es beruhigt, dass es so einen Verein gibt, sagte Rubenbauer. Er äußerte zudem die Hoffnung, dass sich weiterhin auch junge Menschen angesprochen fühlen, um die Qualität des Sozialdienstes zu halten und das Miteinander weiter gepflegt werden könne. Mit einem Wunsch an den Sozialdienst schloss Rubenbauer. Der Dienst möge die Trägerschaft für die Mittags- und Ganztagesbetreuung an den Ganztagesschulen übernehmen. „Sie kennen ihre Klientel“, so der Gröbenzeller Bürgermeister an die Einrichtung an der Kirchenstraße. Dem Festakt zu dessen 40-jährigem Bestehen schloss sich eine Ausstellung an. Dort wurden den Besuchern die Angebote des Sozialdienstes und seine Entwicklung vermittelt.

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