Kreisbote-Reporter testete BMW-Modelle aus verschiedenen Epochen

Zeitreisen zum 40. Jubiläum

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Eigentlich wollte ich warten, bis Automobile endlich ihrem Namen auch gerecht werden: also keine Bremse und kein Lenkrad. Aber ich denke, dass noch etliche Jahre ins Land gehen werden, bis es soweit ist, dass selbstfahrende Autos auf Deutschlands Straßen auftauchen. In Anbetracht meines Alters nahm ich also gern die Gelegenheit wahr, um die Faszination eines BMW-Fahrertrainings zu erleben. So erhielten im Rahmen des 40-jährigen Jubiläums „BMW und MINI Driving Experience“ Journalisten auf dem Gelände der BMW und Mini Driving Academy in Maisach am 19. September Gelegenheit, unter Anleitung professioneller Instruktoren BMW Modelle aus verschiedenen Epochen selbst zu testen und die Mobilität der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft am eigenen Leib zu erfahren.

Maisach - Der Crash-Kurs fand auf dem vor fünf Jahren eröffneten speziellen Übungsplatz auf dem ehemaligen Fliegerhorstgelände statt. Die eingeladenen Journalisten brausten zunächst im Rahmen einer Zeitreise durch die Entwicklungsstufen in historischen bis hin zu aktuellen Fahrzeugen über die ehemalige Flugzeugpiste. Für mich begann die Reise über den Rundkurs mit einem 37 Jahre alten BMW 316i ohne ABS und DSC, dann mit einem BMW M3 von 1987, einem M3 von 1992 und einem BMW 530d von 2017. Es folgten Brems- und Ausweichübungen, um das Fahrverhalten der Fahrzeuge mit und ohne Assistenzsysteme wie ABS und DSC direkt miteinander zu vergleichen. Das Ziel des Trainings sollte es sein, die Dynamik eines Autos beim Fahren zu verstehen und mehr Vertrauen in das Gefährt zu bekommen. Und um es vorweg zu nehmen: Es hat sich gelohnt. Um 12.30 Uhr gings los und das Ganze dauerte zwei Stunden. Die Instruktoren sorgten dafür, dass den Journalisten nicht langweilig wurde. Jede Übung hatte einen klaren Lerneffekt und startete mit einer Einschätzung der Presseleute zu gewissen Ereignissen wie Bremswegen oder Verhalten der Wagen. 

BMW will am Standort bleiben

Vier Tage später, am 23. September, nutzen viele Besucher die Chance am „Tag der offenen Tür“ anlässlich des 40. Geburtstags und zugleich des fünfjährigen Bestehens am Standort Maisach der BMW Driving Academy einen Besuch abzustatten. Auch Landrat Thomas Karmasin sowie die Bürgermeister der Gemeinden Maisach, Hans Seidl, und Emmering, Michael Schanderl, sowie aus der Kreisstadt am Nachmittag Brucks Oberbürgermeister Erich Raff BMW schauten vorbei. Robert Eichlinger, der Leiter des BMW Fahrsicherheitszentrums in Maisach, nutzte bei der Begrüßung der Ehrengäste die Gelegenheit, um die Politiker darauf hinzuweisen, dass BMW für den Verbleib am Standort bald eine klare Entscheidung brauche. Der Mietvertrag laufe 2022 aus. BMW habe aber großes Interesse, weiter am Standort Maisach zu bleiben. Man sei glücklich und auch ein bisschen stolz, dass man BMW hier am Standort habe, sagte Landrat Karmasin, nicht nur weil man sich mit der BMW-Raute gerne schmücke, sondern weil die Driving Academy wirtschaftlich für die Region auch einen Mehrwert darstelle und wirtschaftlich eine Wertschöpfung bedeute. „Wir würden uns wünschen, die Zusammenarbeit mit BMW für die Zukunft noch weiter zu vertiefen und auszubauen.“ Bürgermeister Seidl erinnerte daran, dass sich die BMW Driving Academy auf Maisacher und Brucker Flur befinde. Nachdem sich die Zusammenarbeit mit der Kreisstadt im Hinblick auf die weitere Entwicklung des Fliegerhorst-Areals positiv gestalte, hoffe er, dass man auch in Zukunft mit BMW gemeinsam erfolgreich nach vorne schauen könne.

Dieter Metzler

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