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Mehr als eine Verkleidung

Phantastische Wesen bei der Animuc in Fürstenfeldbruck

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Anime, Manga, Cosplayer – diese Begriffe sagen Menschen außerhalb des eingefleischten Fankreises eher wenig. Umso wichtiger ist die jährliche Veranstaltung „Anicmuc“ in Fürstenfeldbruck für die vielen Anhänger geworden. Bereits seit 2009 werden die Wiesen vor dem Kloster Fürstenfeld zu einer Spielwiese für junge Erwachsene.

Es gehört viel Mut dazu: Auch wenn viele Anime-Fans mit Koffern und damit gleich mehreren Kostümen anreisten, kamen manche Besucher bereits fertig kostümiert am Veranstaltungsforum in Fürstenfeldbruck an. Manche von den Verkleidungskünstlern, den sogenannten Cosplayern, hatten eine mehrstündige Anreise hinter sich – mit dem Zug oder dem Auto quer durch Deutschland.

Animebegeisterte werden zu ihren Lieblingsfiguren

Die Animuc gilt zwar als Süddeutschlands größte Animeund Manga-Messe, ist aber mittlerweile nur eine von vielen dieser Art. Oft als Faschingskostüm abgetan, stecken die Animebegeisterten mehrere Stunden in ihr Hobby. Neben der Faszination Manga, japanischen Comics, sind Animes, japanische Zeichentrickserien, der Hauptgrund für die Veranstaltung. Junge Menschen treffen sich und tauschen sich nicht nur über die neuesten Folgen oder Ausgaben aus, sie leben ihre Figuren regelrecht. 

Animuc verbindet 

So ist es auch nicht unüblich, dass langjährige Freundschaften über die Messe hinaus standhalten, so wie bei Laura und Elisabeth. Obwohl beide aus Regensburg stammen, haben sie sich erst auf der Animuc kennengelernt und angefreundet. Heute stimmen sie sogar ihre Kostüme aufeinander ab und schneidern diese zum größten Teil selber. „Wir schlüpfen gerne in unterschiedliche Rollen“, sagen die beiden voller Begeisterung. 

Claudia Becker

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