Wegen Überlastung

Kein Durchkommen bei Hotline: Hinweise zur Erreichbarkeit des Impfzentrums FFB

Alte Dame im Pullover sitzt im Sofa und telefoniert mit altem, roten Schnurtelefon
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Die Hotline des BRK zum Impfzentrum ist überlastet: Zu viele Landkreisbürger wollen früh einen Termin ergattern.

Fürstenfeldbruck - Das Interesse an einer Corona-Impfung im Landkreis FFB ist groß. Die Hotline des BRK, welches das Impfzentrum betreibt, ist stark überlastet. Das Landratsamt informiert deshalb, wer aktuell impfberechtigt ist.

Das BRK meldet bereits mit Start der Terminvereinbarungs-Hotline des Impfzentrums mehrere Hundert Anrufer. Die Mitarbeiter vergeben bereits Impftermine. „Wir bitten die Bürger um Verständnis, dass angesichts der zunächst zur Verfügung stehenden Menge an Impfstoff – die erste Lieferung umfasste für den Landkreis 100 Dosen – nicht alle Impfwilligen bereits in den ersten Tagen berücksichtigt werden können“, teilt das Landratsamt mit.

Gemäß der bundesweit geltenden Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Impfverordnung – CoronaImpfV) sind folgende impfbereite Personen mit höchster Priorität zu berücksichtigen:

1.  Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben, 2. Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind, 3. Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen, 4. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit sehr hohem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, Rettungsdiensten, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, SARS-CoV-2-Impfzentren sowie in Bereichen, in denen infektionsrelevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden, 5. Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin.

Das Landratsamt bittet, diese Priorisierung bei Anrufen insbesondere in den kommenden Tagen zu berücksichtigen, um die Arbeitsfähigkeit der Hotline aufrechterhalten zu können und den genannten Personengruppen das „Durchkommen“ zu ermöglichen. Es werden parallel technische Lösungen erarbeitet, um die Erreichbarkeit weiter zu verbessern.

Nicht ohne Termin zum Impfzentrum

Aufgrund der Menge an Impfdosen können voraussichtlich im Impfzentrum vor dem 1. Januar keine Termine durchgeführt werden. Es sei derzeit auch nicht möglich, langfristige Termine zu vereinbaren. „Kommen Sie nicht ohne einen Termin zum Impfzentrum. Auch in der Kreisgeschäftsstelle können persönlich keine Termine vergeben werden“, bittet das BRK eindringlich auf seiner Webseite.

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