Kinder als Spielball

Leid

er kommt dieses Jahr zum ersten mal keine fünfte Klasse an der Grund- und Mittelschule in Emmering zustande. Es sind nur sieben Kinder "übriggeblieben" über deren Köpfe hinweg entschieden wurde, dass sie für die nächsten beiden Schuljahre an die Hauptschule nach Eichenau müssen. Diese Entscheidung führt dazu, dass die Kinder einen längeren Schulweg haben und nicht alle Unterrichtsstunden an der Schule in Eichenau stattfinden können. Ein Vorschlag der Rektorin an die Eltern war es, die Kinder an einem Tag der Woche wieder in Emmering zusammen mit den sechsten Klassen in Sport und Religion zu unterrichten. Kinder deren Eltern berufstätig sind, müssen zum Hort oder zur offenen Ganztagesschule ebenfalls wieder zurück nach Emmering. Nach der sechsten Klasse dürfen die Emmeringer Kinder wieder zurück an die Grund- und Mittelschule in Emmering, wohingegen die Eichenauer Kinder sich auf total überfüllte Klassenzimmer in Puchheim freuen dürfen. All diesen Widrigkeiten könnte man vorgreifen, indem alle Kinder in die „demnächst“ komplett sanierte Grund- und Mittelschule in Emmering gingen. Die Kinder müssten sich nicht wieder von neugefundenen Freunden trennen und die Mittelschule in Puchheim würde eine echte Entlastung erfahren. Hier wurde definitiv nicht zum Wohle der Kinder entschieden sonder eine rein politische Entscheidung zur Standorterhaltung getroffen. Bildungsumwege statt Bildungswege, ist diese Tortur wirklich notwendig?

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