Kinofamilie Rusch setzt coronabedingt auf Sicherheit - Öffnung noch unklar

Germering und das Kinoleben

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Das Germeringer Cineplex bietet während der Coronazeit einen Lieferservice ihrer Snacks an.

Germering - Wie die Bayerische Staatsregierung mitteilte dürfen Kinobetreiber ihre Häuser ab dem 15. Juni wieder öffnen – jedoch nur unter der Einhaltung bestimmter Hygienevorschriften, die derzeit noch nicht vorliegen, wie die Germeringer Cineplex Betreiber, die Kinofamilie Rusch, mitteilt.

„Ab 15. Juni ist der Spielbetrieb, vorbehaltlich der geltenden Hygieneschutzvorgaben, theoretisch wieder möglich. Für eine praktische Umsetzung unter wirtschaftlichen Bedingungen, benötigen wir für unsere Standorte allerdings erst noch Planungssicherheit“, sagt Familie Rusch. Bis zu diesem Zeitpunkt liefert das Cineplex Germering Snacks wie Popcorn oder Nachos Nachhause - damit sich ein gewisses Kinogefühl auch auf dem heimischen Sofa einstellen könne. Neben dem umzusetzenden Maßnahmenkatalog sieht sich das Kino aber noch vor einem weiteren Problem, viele der geplanten Kinostarts wurden verschoben. So ist der neue James Bond „Keine Zeit zu sterben“ nun beispielsweise erst für November angedacht. Jedoch sagt Familie Rusch, die Kinos an neun Standorten betreibt: „Aktuell sind im Juli von Seiten der Verleiher, mit ‚Tenet‘ und ‚Mulan‘, noch zwei große und attraktive Filmstarts geplant, aber auch einige kleinere Verleiher wollen im Juli wieder neue Filme starten.“ Das heißt also Aufatmen für die Germeringer Kinobesucher. Ein genauer Starttermin steht jedoch noch nicht fest, die Wiedereröffnung sei frühestens für den 2. Juli geplant, könne sich aber noch verschieben. „Das Wichtigste ist, dass wir und unsere Kollegen endlich konkret planen und wieder Licht am Ende des Kinosaals, auf unseren Leinwänden sehen können.“

Claudia Becker

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