Evangelische Gemeinde Fürstenfeldbruck

Kirche verteilt Hoffnung zu Ostern

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Der Pfarramtsführer der Erlöserkirche Fürstenfeldbruck Markus Ambrosy hofft den Menschen nicht nur zu Ostern sondern auch danach mit den Einkaufstüten Hoffnung und Ermutigung zu bringen.

Um ihre Gläubigen in dieser ungewohnten Zeit auch an den Osterfeiertagen nicht im Stich zu lassen, haben sich verschiedene Kirchengemeinden im Landkreis dazu entschieden den Bürgern auf neuem Weg nahe zu sein – über Gottesdienste im Livestream wie in Puchheim oder Germering oder mit „Motivationstüten“, wie in Fürstenfeldbruck und Emmering.

Landkreis – Hier verteilen die evangelischen Gemeindemitglieder rund 2.500 Osterkarten und ebenso viele Einkaufstaschen, um den Menschen in dieser Zeit, aber auch danach, Hoffnung zu spenden.

Baumwolltaschen mit Ostergruß

„Nicht unterkriegen lassen“, steht auf den weißen Baumwolltüten, die Katrin Paar fein säuberlich auf je einem Stuhl im Pfarrheim der Erlöserkirche bereits gestapelt hat. Am Ende werden rund 2.500 dieser Tüten, gefüllt mit unter anderem einer Osterkarte, an die Haushalte der Gemeindemitglieder in Fürstenfeldbruck und Emmering verteilt. „Da in diesem Jahr wegen der Coronakrise keine Ostergottesdienste gefeiert werden können, kommt die evangelische Kirche in Fürstenfeldbruck zu ihren Gemeindegliedern“, erklärt Dekan Markus Ambrosy. Er finde es bedauerlich, den Menschen an Ostern kein Zeichen der Ermutigung bringen zu können. Daher wurde vor einer Woche die Aktion „Kirche to go“ ins Leben gerufen. 

Tüten sollen auch danach noch Mut machen

Denn während andere Gemeinden und Pfarrer sich im Livestream über das Internet versuchen, entwarf man hier einen Ostergruß mit entsprechendem Text. „Diese Zeilen sollen nicht nur zu Ostern helfen, sondern auch danach“, sagt er. Denn wann immer die Einkaufstaschen Verwendung finden, sollen die Worte sichtbar aufmuntern – denn die Krise kann noch lange andauern.

Felix Hamann

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