Klinikum FFB als Traumazentrum zertifiziert

Das Klinikum Fürstenfeldbruck wurde im November 2008 als Traumazentrum auditiert. Damit sind die Voraussetzungen für die Zertifizierung als regionales Traumazentrum innerhalb des Traumanetzwerkes München-Oberbayern-Süd erfüllt. Ein Neurochirurg steht im Rufdienst zur Verfügung. So können neben dem gesamten Spektrum der Unfallchirurgie, einschließlich Wirbelsäulen und Beckenverletzung jederzeit auch Schädel-Hirn-Traumatas versorgt werden.

Für eine erfolgreiche Zertifizierung müssen bestimmte personelle und bauliche Voraussetzungen vorliegen. Dies sind insbesondere ein funktionierender Schockraum, mit einem standardisierten Schockraummanagement und einem erfahrenen Schockraumteam unter der Leitung eines Unfallchirurgen und ein Hubschrauberlandeplatz. Im Klinikum Fürstenfeldbruck konnten alle Voraussetzungen erfüllt werden. Der Dachlandeplatz für Hubschrauber ist direkt an den Schockraum angebunden. Patientinnen und Patienten können daher schnell und kompetent versorgt werden. Hochmoderne Geräte wie z.B. das CT (64-Zeiler) ermöglichen rund um die Uhr eine hochwertige Diagnostik. Neben dem unfallchirurgischen Chefarzt Dr. Andreas Ewert sorgen drei Oberärzte, ebenfalls ausgebildete Unfallchirurgen und vierzehn Assistenten für eine kompetente 24 Stunden Versorgung. Im Abschlussgespräch konnten die Zertifizierer der Firma DIOcert dem Klinikum ein sehr gutes Ergebnis bescheinigen. Die Zertifizierungsurkunde wird überreicht, sobald alle Kliniken auditiert worden sind, die am Traumanetzwerk teilnehmen.

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