Autos, Flieger, alte Schätzchen

Oldtimertreffen in Jesenwang mit "Kitt" und Prachtgefährten

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Fachsimpeln und staunen: um die alten Motorräder sammelte sich schnell eine Menschentraube
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Heißgeliebte Benzinfresser: die Besitzer nehmen’s mit Humor
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Vielen Dank für die Blumen: Der Deutz wurde rausgeputzt.
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Schön geparkt in Reih und Glied: Ein „Dodge in Flammen“ führt diese Reihe an.
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Die Besucher durften auch einen Blick ins Fahrzeug-Innere riskieren

Auch wenn die „alten Schätzchen“ Unmengen an Benzin fressen und wenig Komfort oder elektronische Fahr-Unterstützung bieten – als Besucher des Oldtimertreffens in Jesenwang merkte man schnell, wie viel Herzblut und Arbeit die Besitzer in ihre Fahrzeuge stecken. Reihe um Reihe füllte sich ab den frühen Morgenstunden das Gelände des Flugplatzes.

Jesenwang - Autos, Motorräder und natürlich auch Flugzeuge von anno dazumal buhlten um die Aufmerksamkeit der Besucher. Auf Hochglanz polierte Cadillacs parkten neben monströsen Pick-Ups aus den 60er-Jahren, Wirtschaftswunder-Käfer gesellten sich zu schnittigen Mercedes SL – und zwischendurch knatterte sogar eine alte Schwalbe durch die Menschenmenge. Natürlich durfte am Tag der Deutschen Einheit auch der ein oder andere Trabbi nicht fehlen. 

Kultauto "Kitt" sorgt für Lacher

Die familiäre Atmosphäre auf dem Gelände sprang gleichermaßen auf Besucher und Besitzer über: Da wurde zwischen den Oldtimern gemütlich gegrillt, gerne auf Nachfrage die Motorhaube geöffnet, ein Erinnerungs-Schnappschuss ermöglicht oder gemeinsam wissbegierig über die alte Technik gefachsimpelt. Besonders stolz war, wer von Moderator Heinz Schreiber von der Interessensgruppe „Pro Luftfahrt“ herausgepickt wurde und die Details seines Prachtgefährts im Interview vorstellen durfte. Für so manchen Lacher sorgte der Nachbau des Kultautos Kitt aus der TV-Serie „Knight-Rider“, das einen süffisanten Kommentar nach dem anderen abgab. 

Hubschrauber-Rundflug über das Auto-Meer

So mancher Besucher fühlte sich schnell um ein paar Jahre gealtert, als er plötzlich das ehemalige Familienauto mit einem H-Kennzeichen versehen wiederentdeckte. Denn offiziell gelten Autos bereits ab einem Alter von 30 Jahren als Odltimer, wozu mittlerweile auch Fahrzeuge des Baujahrs 1989 zählen. Absolut sehenswert waren auch die betagten Löschfahrzeuge, Unimogs und Ackerschlepper, die teils liebevoll mit Herbstblumen geschmückt mit der Herbstsonne um die Wette strahlten. Wer Glück hatte, konnte gegen einen kleinen Obulus während eines Hubschrauber-Rundflugs das Auto-Meer von oben bestaunen und die herbstliche Ammersee-Landschaft genießen.

Nicola Becker

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