Margret Kopp, Vorsitzende der Maisacher Togohilfe, übergab dem Nachfahren des Königs Mlapa I. einen bayerischen Schnaps als königliches Gastgeschenk

Audienz beim Erbprinzen in Togo für Vorsitzende der Togohilfe Maisach

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Margret Kopp, Vorsitzende der Maisacher Togohilfe, bei der Audienz mit dem Erbprinzen Asrafo Plakoo-Mlapa in Togoville, dem sie - wie es die Tradition befiehlt - einen Schnaps als Gastgeschenk mitbrachte.

Maisach – Margret Kopp, die Vorsitzende der Maisacher Togohilfe, wurde bei ihrem diesjährigen Aufenthalt in Togo an besonders viele historische Ereignisse erinnert, denn genau vor 100 Jahren brach der 1. Weltkrieg aus und zog auch die Überseekolonien mit in seinen unseligen Strudel. Bei einer Audienz beim Erbprinz Asrafo Plakoo-Mlapa  in Togoville, dessen Vorfahre König Mlapa I. den Schutzvertrag mit dem deutschen Reich geschlossen hatte, erinnerte der Prinz daran, dass im August 1914 französische Truppen in Togoville einfielen und vor allem den damaligen Königshof dem Erdboden gleich gemacht hatten.  

Während er also auf Deutschlands Nachbarn nicht sehr gut zu sprechen ist, freute sich der Erbprinz umso mehr über den Besuch der Fürstenfeldbrucker Reisegruppe. Margret Kopp kennt die Gepflogenheiten, dass man einem König in Togo mindestens eine Flasche Schnaps als Gastgeschenk mitzubringen hat. Diesmal hatte sie jedoch nicht die übliche Flasche Rum gewählt, sondern einen Coxler aus der Geiselbullacher Schnapsbrennerei Stürzer. Die vorher ob der schmerzlichen Vergangenheitserinnerungen sehr ernste Miene des Prinzen verwandelte sich in ein glückliches Strahlen, als ihm der Stürzerschen Schnaps in die königlichen Hände gelegt wurde.

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