Zum Jubiläum wurde auch eine Kanone gezündet

König-Priviligierten Feuerschützen begrüßen das neue Jahr

1 von 13
2 von 13
3 von 13
4 von 13
5 von 13
6 von 13
7 von 13
8 von 13

Erstmals hielt heuer Oberbürgermeister Erich Raff seine Neujahrsansprache nicht auf dem Vorplatz der Klosterkirche, sondern er begrüßte die Bürger in der Klosterkirche zum neuen Jahr. Das war nicht die einzige Änderung beim diesjährigen traditionellen Neujahrsanblasen.

Fürstenfeldbruck - Auch die Königlich-Privilegierten Feuerschützen ließen nicht nur ihre Feuerstutzen dreimal kräftig krachen, sondern aufgrund ihres 450-jährigen Jubiläums brachten sie erstmals ihre große historische Kanone in Stellung und begrüßten mit drei Salutschüssen das neue Jahrzehnt. Musikalisch begleitet wurde die von einigen hundert Bruckern besuchte erste offizielle Veranstaltung der Stadt auch diesmal wieder vom Posaunenchor der Erlöserkirche. Über die Verlegung der Neujahrsansprache in die Klosterkirche waren allerdings einige Besucher ein wenig verärgert. „Das hätte man vorher bekanntgeben müssen“, meinte eine Bruckerin. „Schließlich geht nicht jeder in die Kirche.“ 

Mit drei Salutschüssen in das neue Jahrzehnt

So wie diese Besucherin bekamen dann auch viele andere die Worte zum neuen Jahr von OB Erich Raff (CSU) nicht mit. Wegen des in den vergangenen Jahres schlechten Wetters sei er ganz froh, sein Grußwort in der Kirche an die Bevölkerung richten zu können, gab Raff als Grund für die Änderung an. In seiner Ansprache erinnerte Raff an einige geschichtliche Ereignisse, die im zurückliegenden Jahr Jubiläum hatten, wie die Gründung der Weimarer Republik vor 100 Jahren, 50 Jahre Grundgesetz, 30 Jahre Mauerfall und den Beginn des Zweiten Weltkriegs am ersten September 1939.

Die Kommunalwahl im Blick

Im Hinblick auf die im März anstehenden Kommunalwahlen meinte Raff, es werde immer schwieriger geeignete Kandidaten für den Stadtrat zu finden. Dabei mahnte Raff einen maßvollen Umgang untereinander an. Der Umgangston sei wesentlich rauer geworden. Ihn wundere es nicht, dass das Gremium Stadtrat ein Spiegelbild der Gesellschaft sei. Raff vermisse den fairen Umgang untereinander. Trotz vieler gegensätzlicher Meinungen gehe es doch am Ende eigentlich nur darum, zum Wohle der Stadt ein Fundament zu setzen, auf das man aufbauen könne. „Alle guten Grundsätze sind niedergeschrieben worden, es bleibt nur, sie in die Tat umzusetzen“, wiederholte Raff das Zitat des französischen Religionsphilosophen Blaise Pascal, der von 1623 bis 1662 lebte und Begründer der Wahrscheinlichkeitsrechnung war, das er bereits im vergangenen Jahr zur Neujahrsbegrüßung erwähnte. 

Dieter Metzler

Auch interessant

Meistgelesen

Hallo Fürstenfeldbruck, da sind wir!
Hallo Fürstenfeldbruck, da sind wir!
+++ Blaulicht-Ticker für den Landkreis Fürstenfeldbruck
+++ Blaulicht-Ticker für den Landkreis Fürstenfeldbruck
Ohne Genehmigung: Kleines Wäldchen in der Buchenau abgeholzt
Ohne Genehmigung: Kleines Wäldchen in der Buchenau abgeholzt
Nach Fahrplanänderung: Puchheimer Gymnasiasten erreichen nun ihren Bus rechtzeitig
Nach Fahrplanänderung: Puchheimer Gymnasiasten erreichen nun ihren Bus rechtzeitig

Kommentare