Mit Handy aber ohne Gurt

Bilanz der verstärkten Polizei-Kontrollen: zu viele Handys am Steuer

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Schon das Entsperren des Displays ist während der Fahrt verboten und kann geahndet werden.

Die Polizei Fürstenfeldbruck führte vergangene Woche verstärkt Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt „Handy am Steuer und fehlender Sicherheitsgurt“ durch. Das Ergebnis war laut Polizei ernüchternd.

Fürstenfeldbruck – Es mussten 56 Verkehrsteilnehmer beanstandet werden, die während der Fahrt ihr Mobiltelefon bedienten. Die Fahrer erwarten jeweils eine Geldbuße von 100 Euro, sowie ein Punkt in Flensburg. Die Polizei weist darauf hin, dass jegliches Bedienen eines Mobiltelefons der Ahnung unterliegt. Darunter fallen nicht nur Telefonieren, sondern auch Nachrichten schreiben oder lesen. Sogar das Entsperren des Displays ist während der Fahrt nicht erlaubt. Desweiteren mussten 14 Verkehrsteilnehmer beanstandet werden, die keinen Sicherheitsgurt trugen. In diesen Fällen war ein Verwarnungsgeld von 30 Euro fällig. Die Beamten nutzten die Gelegenheit, mit den Betroffenen ein Präventionsgespräch zu führen. Den die Nutzung eines Mobiltelefons oder Navigationsgerätes während der Fahrt erhöht die Unfallgefahr um ein vielfaches.

Jedes vierte Rad beanstandet

Die Polizei führte außerdem in Absprache mit den Schulleitern Radlkontrollen an der Mittelschule West, sowie an der Ferdinand-Miller-Realschule in Fürstenfeldbruck durch. Dabei wurden die Fahrräder der Schüler auf ihre Verkehrssicherheit hin überprüft. Jeder vierte Drahtesel entsprach nicht den Vorschriften. Vor allem fehlten Katzenaugen oder Lichter waren defekt.

pi

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