Verfahren: Stadt gegen Fußballclub

Urteil im Verfahren SCF gegen Stadt: auf Berufung wird verzichtet

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Streit zwischen SCF und Stadt scheint zunächst beigelegt.

Das Urteil des Landgerichts München II in dem Verfahren SCF gegen die Stadt wurde mit einem Schreiben vom 17. Februar an die Stadt übersandt.

Fürstenfeldbruck – Das Gericht begründet seine Kosten-Entscheidung zu Lasten der Stadt nun damit, dass die Klage von der Stadt hätte verhindert werden können. „Die Stadt vertritt jedoch auch weiterhin eine gegenteilige Rechtsauffassung. Denn das Gericht hat nicht berücksichtigt, dass die Klage des SCF, welche Jakob Ettner als Präsident des SCF über seinen Anwalt am 16. Oktober 2019 beim Landgericht München II eingereicht hat und die am 17. Oktober bei Gericht eingegangen ist, zu früh erhoben worden ist“, teilt die Stadt mit. Die Stadt, die sich aufgrund der Klage zur Vermeidung eines Versäumnisurteils einen Prozessbevollmächtigten nehmen musste, hätte aufgrund der Zuständigkeit des politischen Gremiums nicht vor der Stadtratssitzung vom 22. Oktober den Klagegrund abwenden können. Hätte der SCF bis zu dieser Sitzung gewartet, wäre der Klagegrund hinfällig gewesen – so die Stadt. 

Verzicht auf nächste Instanz

Diese Rechtslage würde nach Auffassung der Stadt voraussichtlich bei einer neuerlichen Überprüfung der Kosten-Entscheidung in der nächsten Instanz bestätigt werden. „Die Stadt plant jedoch keinen Gang in die nächste Instanz“, verkündet sie. Auch wenn die Stadt gegen den SCF obsiegen würde, würden weitere Kosten für den Verein entstehen. Welche Kosten bisher entstanden sind, ist nicht bekannt.

red

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