Kranzniederlegungen zum Volkstrauertag

Volkstrauertag: Kränze für Kriegsopfer niedergelegt

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Brigadegeneral Michael Traut, Kommandeur der Offizierschule der Luftwaffe, Andreas Teichmann, Kreisvorsitzender Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Landrat Thomas Karmasin verharrten am Ende der Veranstaltung im Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt vor den niedergelegten Kränzen.

Am Volkstrauertag wird in ganz Deutschland an die Opfer der Kriege und der Gewaltherrschaft aller Nationen gedacht. Aus diesem Anlass fand auch am vergangenen Sonntag in der Kreisstadt eine Gedenkfeier mit Kranzniederlegungen statt.

Fürstenfeldbruck – Fahnenabordnungen von Vereinen und Verbänden, sowie Abordnungen der Bundeswehr, der Polizei und Feuerwehr versammelten sich am Gedenkstein „Zu Ehren der Gefallenen und Vermissten“ auf dem Leonhardplatz, wo die Stadt, der Landkreis, der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge Landesverband Bayern, die Bundeswehr, die Krieger- und Soldatenkameradschaft sowie der VdK Bayern Kränze niedergelegten. Bevor die beiden Militärdekane Andreas Vogelmeier und Heiko Schulz ein Friedensgebet sprachen, leitete der Posaunenchor der Erlöserkirche unter Leitung von Kirsten Ruhwandl die Gedenkfeier musikalisch ein.

An dunkle Zeiten erinnern

Gerade in der heutigen Zeit, wo versucht wird, Vergangenes zu verharmlosen, sei es wichtig, sich an die dunklen Zeiten der deutschen Geschichte zu erinnern, sagte OB Erich Raff (CSU) bei seinem Grußwort und erinnerte an das Leitwort des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge: „Versöhnung über den Gräbern, Arbeit für den Frieden.“ Blicke man auf die Geschehnisse der Welt, sei die Arbeit für den Frieden wichtiger denn je, sagte Raff. Am Volkstrauertag schaue man zurück auf die Schrecken des Krieges, aber auch voraus, um Frieden, Demokratie und Menschenrechte zu bewahren.

Kein bloßes Ritual

„Jeder von uns muss sich den eigenen Gedanken stellen, der eigenen Erinnerung“, sagte die Kulturreferentin Birgitta Klemenz (CSU) bei ihrer Gedenkrede. Man dürfe sich nicht der Erinnerung entziehen, aber auch nicht einfach in Rituale verfallen. Es sei keine besondere Anstrengung heute hier zu sein, einen Kranz niederzulegen, der Toten zu gedenken und die Nationalhymne zu singen. Es sei viel anstrengender darüber nachzudenken, wie sich Erinnerungen, die ja, wenn sie ehrlich gemeint sind, zum Sinn haben soll, wie sie sich auf mein konkretes Leben auswirken. Nur dann mache so ein Tag wie heute einen Sinn, so Klemenz.

Bevor die Gedenkfeier mit der Bayern- und Nationalhymne zu Ende ging, hielt Stabsfeldwebel a. D. Peter Heuer vom Kreisvorstand des Volksbundes DeutscherKriegsgräberfürsorge ein Totengedenken ab.

Dieter Metzler

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