Kreisbäuerin Waldleitner bleibt an der Spitze der Landfrauen – Wiederwahl

Vorne von links: Kreisbäuerin Gabi Waldleitner, die Ehren-Kreisbäuerinnen Theodolinde Kreuzmair u. Therese Schwarzmann, stellvertretende Kreisbäuerin Annemarie Schlammerl; dahinter von links: Geschäftsführerin Petra Düring, Bezirkspräsident Max Weichenrieder, Beirätinnen Margit Schmölzl, Marlies Grandl, Irmgard Wörle, Kreisbauern-Obmann Johann Drexl, Direktor Walther Pittroff, Beirätin Christine Haas, stellvertretende Bezirksbäuerin Annemarie Randelzhofer, Beirätin Tanja Dilger. Foto: Dieter Metzler

Gabi Waldleitner heißt die alte und die neue Kreisbäuerin. Nach fünf Jahren stellte sich die amtierende Kreisbäuerin aus Hattenhofen erstmals zur Wiederwahl. Mit Annemarie Schlammerl aus Maisach wurde auch die stellvertretende Kreisbäuerin im Amt von den 39 anwesenden Landfrauen bestätigt. Unter der Leitung von Walther Pittroff von der Hauptgeschäftsstelle des Bauernverbandes (BBV) Oberbayern fanden am 18. Januar im Bürgerhaus Mammendorf die Neuwahlen des Kreisvorstandes der Landfrauengruppe statt. Während Waldleitner und Schlammerl die einzigen Bewerber für das Amt der Kreisbäuerin bzw. der Stellvertreterin waren, bewarben sich um die fünf Beiräte insgesamt neun Bewerberinnen. „Das spricht für einen lebendigen Kreisverband“, meinte Pittroff dazu. Die stellvertretende Bezirksbäuerin Annemarie Randelzhofer freute sich, dass sich Waldleitner doch zu einer Wiederwahl entschließen konnte. „Ich bin froh, dass sie weiter macht. Sie hat hervorragende Arbeit geleistet.“

Auch die Wahl der Beiräte erfolgte in geheimer Wahl, wenn auch in einer Sammelabstimmung. Hier entschieden sich die Landfrauen für Margit Schmölzl aus Schöngeising, die bereits eine Legislaturperiode als Beirätin fungierte, für Irmgard Wörle aus Moorenweis, die schon 20 Jahre dem Kreisvorstand angehört, für Marlies Grandl aus Olching, die zehn Jahre dabei ist, für Christine Haas aus Landsberied, die sich erstmals zur Wiederwahl stellte und für Tanja Dilger aus Jesenwang, die nach einer Stichwahl gegen Monika Unglert aus Puchheim als fünfte Beirätin das Rennen machte. Sie habe gleich zu Beginn ihres Amtsantritts eine schwierige Zeit durchgemacht, erinnerte die Kreisbäuerin bei ihrem Rückblick auf die vergangenen fünf Jahre beispielsweise an den Milchstreik. Es habe ihr sehr weh getan, wie sich die Bauern gegenseitig bekriegt haben. Als Erfolgsgeschichte bezeichnete Waldleitner die Einführung des „Tags der aktiven Landfrauen“, der 2008 ins Leben gerufen wurde und sich immer größerer Resonanz erfreut. Auch wenn die fünf Jahre nicht einfach waren, so seien sie schnell rumgegangen, meinte Waldleitner. Es habe ihr Spaß gemacht und deshalb habe sie sich auch zur Wiederwahl gestellt. Den Ortsbäuerinnen dankte sie für ihr Engagement „ohne euch geht’s nicht“, meinte Waldleitner und sie wünsche sich für die Zukunft weiterhin eine konstruktive Zusammenarbeit. „Die Zeiten werden nicht einfacher“, so die Kreisbäuerin. „Wir müssen zusammenhalten“, rief sie abschließend den Ortsbäuerinnen zu. Bevor die Wahlversammlung mit Kaffee und Kuchen ausklang, referierte BBV-Direktor Pittroff über das Thema „Bäuerin sein, Bauer sein, heißt?“. Dabei ging er auch auf den Erhalt der bäuerlichen Werte ein. „Wir müssen uns in der Gesellschaft richtig positionieren, ansonsten werden wir zum Spielball der Gesellschaft“.

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