Clemens darf Weiterlesen

Kreisentscheid des digitalen Vorlesewettbewerbs: Landkreissieger gekürt

Clemens Reißenweber beim Vorlesen eines Buchs.
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Sieger ist Clemens Reißenweber vom Gymnasium Puchheim.
  • vonMaximilian Geiger
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Fürstenfeldbruck – Wer ist der beste Vorleser des Landkreises Fürstenfeldbruck? Der Regionalentscheid der 62. Runde des Vorlesewettbewerbs findet in diesem Jahr digital per Video-Einreichung statt. Die acht Schulsieger des Kreises konnten ihren Vorlesebeitrag bis Mitte Februar aufzeichnen und über das Video-Portal des Wettbewerbs hochladen. 

Der Regionalentscheid wird – wie seit vielen Jahren Tradition – von der Stadtbibliothek in der Aumühle organisiert. Das sind die Mitglieder der diesjährigen Jury: Irene Weinberg (Bibliotheksreferentin im Stadtrat FFB), Kathrin Schmidt (Buchhandlung Treffpunkt Wagner, Schwerpunkt Kinder-/Jugendbuch), Stefanie Vielweber (Stellvertretende Bibliotheksleiterin, Schwerpunkt Kinderbibliothek), Michelle Pfeiffer (Auszubildende in der Bibliothek) und Diana Rupprecht (Bibliotheksleiterin). Die Jury schaute sich am 19. Februar alle Videos an und bewertete sie nach den Kriterien Lesetechnik, Interpretation sowie Textauswahl.

„Die Kinder haben die ungewohnte Situation eines rein virtuellen Vorlesebeitrags super gemeistert und so fiel die Entscheidung für den oder die Beste sehr schwer“, berichtet Rupprecht. Zum Sieger gekürt wurde Clemens Reißenweber vom Gymnasium Puchheim mit einem dreiminütigen Ausschnitt aus J. K. Rowlings „Der Ickabog“. Er überzeugte mit einer sehr guten Lesetechnik und bewies durch seine lebendige, aber nicht übertriebene Darstellung, dass er sich mit den Figuren und der Handlung identifiziert.

Die Jury (von links): Diana Rupprecht (Bibliotheksleiterin), Kathrin Schmidt (Buchhandlung Treffpunkt Wagner), Irene Weinberg (Bibliotheksreferentin), Michelle Pfeiffer (Auszubildende in der Bibliothek), Stefanie Vielweber (Stellvertretende Bibliotheksleiterin).

Er erhält ein Buchgeschenk und darf den Landkreis in der nächsten Runde, dem Bezirksentscheid, vertreten. Auch dieser findet in der Fürstenfeldbrucker Stadtbibliothek statt. An den Vorlese-Entscheiden der Städte und Landkreise beteiligen sich in diesem Jahr bundesweit mehr als 4.300 Schulsieger. Der seit 1959 stattfindende Vorlesewettbewerb ist einer der größten Schülerwettbewerbe Deutschlands. In diesem Jahr waren rund 350.000 Schüler der 6. Klassen am Start. Er wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels veranstaltet und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Ziele des Vorlesewettbewerbs sind, die Begeisterung für Bücher in die Öffentlichkeit zu tragen, Freude am Lesen zu wecken sowie die Lesekompetenz von Kindern zu stärken. Der Wettbewerb wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Auch in diesem Jahr unterstützen darüber hinaus die experimenta gGmbH und vier Sparda-Regionalbanken die Aktion.

Die Etappen führen von der Schule über Stadt-/Kreis-, Bezirks- und Länderebene bis zum Bundesfinale, das voraussichtlich im Juni in Berlin stattfinden wird. Die rund 600 Regionalwettbewerbe werden von Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen oder anderen kulturellen Einrichtungen organisiert.

red

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