Jexhof  

Vom Gebärstuhl bis zum Totenbrett

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Kinder bedurften wegen der hohen Kindersterblichkeit eines  besonderen Schutzes(-engels).

 Schöngeising – Mit Geburt und Tod befasst sich eine von drei Sonderausstellungen, die am Bauernhofmuseum Jexhof im kommenden Jahr gezeigt werden. Kreisheimatpfleger Toni Drexler sucht dafür noch Exponate.

 Es ist eine bekannte und oft reflektierte Anschauung, dass mit der Geburt das Sterben beginnt. Angebracht ist es deshalb, auch in einer Ausstellung beide zeitlich entgegengesetzten Pole räumlich-gestalterisch zusammenzubringen: Dem Ritual der Geburt wird das Ritual des Todes gegenüber gestellt.


Welchen gesellschaftlichen Stellenwert hatten Frau, Schwangerschaft und Geburt? Welche Berufsrollen bemächtigten sich der Geburt? Was geschah mit dem neuen Erdenbürger? Wie wurden die Neugeborenen in die Gemeinschaft aufgenommen?


Welcher Wandel der Vorstellung vom Tod ist erkennbar? Wie bereitete man sich auf den Tod und das Leben danach vor? Wie verhielt sich die Gemeinschaft zum Sterbenden und zu den Toten? Welcher Ritus und welches Brauchtum entwickelte sich um die Toten?


Die Art der Objekte ist vielfältig und reicht vom Gebärstuhl bis zum Totenbrett, vom ersten bis zum letzten Hemd, von Taufschein bis zur Sterbeurkunde. 


Noch befindet sich die Ausstellung in der Vorbereitungsphase und so wird nach Objekten auch aus dem privaten Bereich gesucht. Wer also zu diesen wichtigen Phasen des Lebens etwas beitragen kann, wird gebeten sich ans Bauernhofmuseum Jexhof, 08153-93250 / 

info@jexhof.de, zu wenden.


 Quelle: Toni Drexler, Kreisheimatpfleger 


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