Kripo ermittelt gegen 46-jährige Wohnungsinhaberin

Vorsätzliche Brandstiftung in Gröbenzell

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Eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Freilandstraße in Gröbenzell geriet am 23. Dezember in Brand. Die Polizei ermittelt wegen vorsätzlicher Brandstiftung aus.

Um 8.30 Uhr heulte bei der Feuerwehr in Gröbenzell der Alarm. In der Freilandstraße war es zu einem ausgedehnten Zimmerbrand mit beginnenden Flammenüberschlag in das erste Obergeschoss und den Dachstuhl gekommen. Ein Atemschutztrupp der Feuerwehr bekämpfte den Brand in der Erdgeschosswohnung im Innenangriff, während ein zweiter Trupp einen 33-Jähriger aus dem Ersten Obergeschoss mittels Fluchthaube durch das Treppenhaus in Sicherheit brachte. Er kam mit einer leichten Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. 

Nach 30 Minuten war der Brand unter Kontrolle

Laut der Feuerwehr war in der Brandwohnung war niemand zu Hause. Durch den parallelen Einsatz eines weiteren Druckluftschaumrohres von der Gebäuderückseite konnte die Brandausbreitung ins Obergeschoss und den Dachstuhl durch die Feuerwehr verhindert werden. Die hinzugezogenen Kameraden der Feuerwehr Graßlfing unterstützen im Innenangriff. Nach rund 30 Minuten war der Brand unter Kontrolle. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten dauerten allerdings noch rund eine Stunde. Alle Hausbewohner des 9-Parteienhauses konnten rechtzeitig ohne Gefährdung das Gebäude verlassen und im Anschluss wieder in ihre Wohnungen. 

Brandwohnung unbewohnbar und 100.000 Euro Schaden

Nur die Brandwohnung ist bis auf weiteres unbewohnbar. Bei dem Brand entstand ein Sachschaden von etwa 100.000 Euro. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck ermittelt wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung. Ermittlungen der vor Ort eingesetzten Brandfahnder ergaben Hinweise auf eine vorsätzlich begangene Brandlegung. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen hat die 46-jährige Wohnungsinhaberin aufgrund akuter Wahnvorstellungen den Brand in ihrer Wohnung selbst gelegt. Sie wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Vor Ort waren die Feuerwehr Gröbenzell mit sechs Fahrzeugen und 27 Einsatzkräften die Feuerwehr Graßlfing mit elf Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen sowie die Kreisbrandinspektion.

red

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