Es bietet Platz für 111 Kinder

Geschwister-Haeusler-Kinderhaus in Bruck eingeweiht

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Dekan Markus Ambrosy von der Erlöserkirche Fürstenfeldbruck sowie Pfarrer Otto Gäng, Leiter des Pfarrverbandes Fürstenfeld, segneten das Haus und die Kinder.

„Buntbemalte Scheiben, Langeweile gibt es nicht. Tanzen, springen und Radau. Da wird gelacht, laut gesunden, bis wir müde sind“ – so sangen es über 30 Kinder im Garten des Geschwister-Haeusler-Kinderhauses in der Dachauer Straße. Dieses wurde nun offiziell eingeweiht, nachdem es bereits am 1. Oktober unter der Trägerschaft des BRK Fürstenfeldbruck in Betrieb ging.

Fürstenfeldbruck - Das Kinderhaus bietet Platz für 111 Kinder, in drei Krippen- und drei Kindergartengruppen. Hier gibt es auch Plätze für förderbedürftige Kinder, wie Kreisgeschäftsführer Rainer Bertram bei einem Rundgang erzählt. Die Küche, wo jeden Tag frisch und ausgewogen gekocht wird, darüber der große Bewegungsraum, die lichtdurchfluteten Gruppenräume sowie den Ruheraum für die 22 Mitarbeiter stellte er besonders hervor. 

Zwischen Wohngebiet, Krankenhaus und psychiatrischem Klinikum

Die Leitung hat Larissa Friedl übernommen, gemeinsam mit Susanne Schartl, die bisher die Sonnenkinder geleitet hat. „Sicher werden die Kinder des Kinderhauses auch immer wieder mal bei den Bewohnern des Pflegehauses vorbeischauen und so generationenübergreifendes Miteinander praktizieren“, erzählt Betram. Das integrative Haus zwischen Wohngebiet, Krankenhaus und psychiatrischem Klinikum kam durch die Kooperation der Kester-Haeusler-Stiftung, der Stadt Fürstenfeldbruck und dem BRK zustande. 

Fünfeinhalb Jahre Planung

Die Stiftung trat als Bauherr, die Stadt als Mieter und das BRK als Träger auf. So ergriff auch Oberbürgermeister Erich Raff bei der offiziellen Einweihung das Wort: „Es gab vieles, was uns im Weg stand, einiges davon lag nicht in den Händen der Stadt. Doch wenn ich das hier sehe, ist das eine tolle Geschichte“. Gemeint hat er die stetigen Verzögerungen beim fünfeinhalb jährigen Planungs- und Bauprozess. „Die Natur musste berücksichtigt werden, es musste geklärt werden, wo die Ein- und Ausfahrt ist und wo geparkt werden darf“, zählte Raff als Beispiele auf und überreichte dem BRK den symbolischen Schlüssel zum zweistöckigen Gebäude. 

Kohr

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