Kultur- und Werkausschuss empfiehlt IG Lichtspielhaus

So soll es mit dem Lichtspielhaus weitergehen

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Der Kulur- und Werkausschuss hat einen Favoriten für die Übernahme gefunden.

Der Kultur- und Werkausschuss hat sich in seiner Sitzung am 15. März mit der Frage nach dem künftigen Betreiber des Lichtspielhauses befasst. Das Gremium hat in nicht-öffentlicher Sitzung dem Stadtrat empfohlen, der Interessengemeinschaft (IG) Lichtspielhaus den Betrieb des ehemaligen Kinos an der Maisacher Straße zu übertragen. Mitbewerber war der Förderverein Lichtspielhaus.

Beide Gruppierungen hatten zuvor in öffentlicher Sitzung ausführlich ihre Ideen für die Nachnutzung des 2014 von der Stadt erworbenen, denkmalgeschützten Hauses präsentiert. Der Förderverein Lichtspielhaus, mit dem Kinoexperten Stefan Döpke an der Spitze, setzt vor allem auf eine Nutzung als Programm-Kino. Der Verein zeigte sich aber auch offen für andere Nutzungen. Denn mit Programmvielfalt könnte ein breites Publikum angesprochen werden. Eine Kostenübersicht wurde als Tischvorlage ausgereicht. Die IG Lichtspielhaus, die von ehemaligen Mitgliedern des Fördervereins gegründet wurde, arbeitet mit dem professionellen Kinobetreiber Markus Eisele zusammen. Der Unternehmer will das Lichtspielhaus als Arthouse-Kino erhalten. Dabei will er Synergien nutzen. Zudem soll das Haus in beschränktem Umfang für Veranstaltungen der Stadt, von Vereinen und Organisationen sowie Firmen zur Verfügung stehen. Geplant ist die Gründung einer Unternehmergesellschaft nach dem Modell des Kunsthauses Fürstenfeldbruck. Eine endgültige Entscheidung wird der Stadtrat in seiner Sitzung am 28. März treffen.

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