Angefangen von Theater über Kunst, Musik und Kultur ist am 28. Juni in der Großen Kreisstadt viel geboten

14. Kulturnacht in FFB mit 14 Stationen 

Die Arbeitsgemeinschaft der Brucker Kulturnacht sowie einige Sponsoren stellten das einzigartige Programm der außergewöhnlichen Events in der Stadtbibliothek Aumühle vor. Dieter Metzler 

Fürstenfeldbruck – Bereits zum 14. Mal veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft (Arge) heuer die Brucker Kulturnacht. An insgesamt 14 Stationen in und um Fürstenfeldbruck können am 28. Juni Kulturinteressierte einen einzigartigen Mix aus Kunst, Musik, Literatur, Performance und Theater genießen.

 „Der alte und der neue OB können sich freuen, Ein Wahnsinnsprogramm, darauf können wir stolz sein“, freute sich der evangelische Pfarrer Niclas Willam-Singer von der Erlöserkirche. „Bruck braucht sich nicht zu verstecken.“ Die Veranstaltungen finden auch diesmal wieder in der Brucker Innenstadt, dem Klosterareal Fürstenfeld, im Bauernhofmuseum Jexhof sowie in der Furthmühle statt. 

In der Zeit von 19 Uhr bis 1 Uhr morgens geben Museen, Kirchen, Institutionen sowie Kunst- und Kulturvereine dabei einen Überblick über die vielschichtige Brucker Kulturszene. Erstmals öffnen heuer die Sparkasse und die Malwerkstatt Haus 11 ihre Tore, nicht dabei ist diesmal das Energiemuseum. Gänsehaut-Feeling verspricht der Direktor des Bauernhofmuseums Jexhof, Dr. Reinhard Jakob, wenn Olli Marschall seine selbstgebauten „Skulpturdoos“ erklingen lässt. Beim Kinderprogramm macht Monika Dufner vom Verein NaTour Licht in Steinzeitmanier, daneben besteht die Möglichkeit die Ausstellung „Der Wald im Brucker Land“ zu besuchen. Klassische Musik auf der Mundharmonika bietet Ulrich Lisson in der Erlöserkirche, dabei begleitet auf der Orgel/Klavier von Ingeborg Grüll.

 Der bekannte Lichtkünstler Georg Trenz erleuchtet den Innenraum der Erlöserkirche mit Texten zum Thema Glück. Etwas „Altbayerisches“ erwartet die Besucher in der Furthmühle. Albert Donhauser trägt Unbekanntes aus der Feder von Ludwig Thoma vor. „Thoma näherbringen, so wie ihn keiner kennt.“ Musikalisch unterstützt wird Donhauser von der „Zwetschgen-Musi“. Im Haus für Bildung und Begegnung am Niederbronnerweg stellt der SZ-Autor Wolfgang Görl Münchner Kulturgeschichten vor, die „Old School Big Band Fürstenfeldbruck“ spielt unter der Leitung des Jazz-Posaunisten Franz Schledorn Klassiker des Count Basie Orchestra sowie Highlights aus Rock und Funk. Beim Kinderprogramm nimmt die Clownin Glucks alle Kinder ab drei Jahren auf eine spannende Abenteuerreise mit. Der neue Organist Christoph Hauser hat Mozarts „kleine Nachtmusik“ für den Tonumfang der alten Orgel umgeschrieben. Wie das klingt können die Besucher um 22 Uhr in der Klosterkirche erleben. 

In der benachbarten Kulturwerkstatt Haus 10 erhält jeder Besucher ein Knäuel Schnur, um es künstlerisch zu bearbeiten. Russischen Gesang liefert die Combo Podolskij Schuller, und Eva Klein begeistert mit ihrer vielseitigen Stimme. Im Kunsthaus Fürstenfeldbruck interpretiert Reinhard Fritz auf der Renaissanceflöte Kunstwerke, in der Ausstellung „Oberbayern Konkret“ stehen einige Kunstexperten vor Ort dem interessierten Besucher Rede und Antwort. Die bekannte Band aus Türkenfeld „Hexagon Percussion“ beeindruckt im Landratsamt mit Interpretationen weltbekannter Hits. Im Museum Fürstenfeldbruck fesselt Nicolai Des Coudres die Besucher mit seiner Zauberkunst, „Brise Parisienne“ unterhält mit Tango und Musette. Beim Kinderprogramm können Kids ab sechs Jahren in der „Steinzeithöhle“ Muschelketten basteln.

 Ein starkes Improvisationstheater bietet die beliebte Neue Bühne Bruck. Aus den Vorgaben der Zuschauer entwickeln die Akteure „In Impro Veritas“ Geschichten. Zum Auftakt gibt der Nachwuchs vom Viscardi-Gymnasium eine Kostprobe seines Könnens. In der Stadtbibliothek wirft die Fußballweltmeisterschaft in Brasilien ihre Schatten in Form von brasilianischen Rhythmen mit dem „Trio Leblon“. Und der Verein Subkultur veranstaltet zusammen mit dem Landratsamt beim Alten Schlachthof ein HaLT-Festival: Feiern, Tanzen, Spaß – ohne Alkohol. Neben diesen Veranstaltungen bietet die Brucker Kulturnacht darüber hinaus im Klosterareal, in der Erlöserkirche, in der Malwerkstatt Haus 11, in der Sparkasse und im Stadtpark noch etliche Specials. Der Eintritt für alle Spielorte für Erwachsene beträgt heuer neun Euro, zwei Euro mehr als im vergangenen Jahr. Für Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren ist der Eintritt bei drei Euro geblieben, Kinder sind frei. Auch heuer wird wieder ein Shuttlebus eingesetzt, der zu den Veranstaltungen in der Stadt und dem Kloster Fürstenfeld sowie zum Jexhof im 20-Minuten-Takt und zur Furthmühle im 60-Minuten-Takt verkehrt. Die Ticketarmbänder, die zum Eintritt an allen Spielorten und als Fahrschein für den Shuttle-Bus berechtigen, sind an der Abendkasse bei allen Veranstaltern sowie im Vorverkauf beim Bauernhofmuseum Jexhof, beim Museum Fürstenfeldbruck und bei der Stadtbibliothek erhältlich. Ausführliche Informationen zur Brucker Kulturnacht gibt es im Internet unter www.bruckerkulturnacht.de . 

Dieter Metzler

 

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