Hochwasser in Fürstenfeldbruck

Die Lage entspannt sich wieder

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Über die Ufer ist die Amper, hier in Fürstenfeldbruck an der Ledererstraße, noch nicht getreten – Sandsäcke liegen dennoch bereit, Fußwege sind teilweise schon abgesperrt.

Landkreis – Land unter im Landkreis Fürstenfeldbruck: Auch in der Region haben die starken Regenfälle der vergangenen Tage für Hochwasser gesorgt. Zwar ist die Lage bei Weitem nicht so dramatisch wie etwa in Passau oder Rosenheim, dennoch gab die Kreiseinsatzzentrale über 600 Einsätze weiter.

„Die Lage entspannt sich allmählich“, berichtete gestern Pia Schmahl, Pressesprecherin des Landratsamtes. Landrat Thomas Karmasin machte sich Anfang der Woche ein Bild von der Hochwasserlage im Landkreis. Hauptbrennpunkt war vor allem Olching, aber auch Überacker, Alling, Puchheim, Eichenau und Gröbenzell sind betroffen, so die Pressesprecherin.

„In Olching ist der Starzelbach aufgrund des Gefälles zum Ort hin binnen zweier Stunden in die Siedlungen an der Sommer- und Zugspitzstraße gelaufen“, sagte Schmahl. „Zahlreiche Keller sind unter Wasser.“ Auch am gestrigen Dienstagnachmittag pumpten die Feuerwehren weiter aus. „Die Amper wird weiterhin laufend beobachtet“, erklärte Schmahl, der Wasserstand sei aber momentan konstant.

Alle Feuerwehren im Landkreis waren im Einsatz, ebenso das THW, der Malteser Hilfsdienst und die Johaniter Unfallhilfe. Seit Samstag sind knapp 2000 Notrufe bei der integrierten Leitstelle Fürstenfeldbruck eingegangen. Das Rote Kreuz übernahm die Verpflegung der Helfer, die Brucker Wasserwacht unterstützt derzeit mit 13 Personen die Kräfte des Katastrophenschutzes in der Region Chiemgau.

Janina Bauch

Die Keller sind voll

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