Um die Klimaziele zu erreichen

Landkreis Fürstenfeldbruck beschließt CO2-Aktionsplan

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Landrat Thomas Karmasin mit den Klimaschutzmanagerinnen des Landratsamts Fürstenfeldbruck Katrin Ziewers (links) und Aneta Höffler.

Der Energie-, Umwelt- und Planungsausschuss des Landkreises Fürstenfeldbruck beschließt nach intensiver Diskussion am 17. Februar den CO2 Aktionsplan. Dieser ist ein Maß- nahmenkatalog, der dem Landkreis als Arbeitsgrundlage für die nächsten Jahre zur Erreichung der Klimaziele dient.

Landkreis - Im Aktionsplan werden diejenigen Maßnahmen, die in der CO2 Bilanz im Jahr 2018 vorgestellt wurden sowie Maß- nahmenvorschläge aller Fraktionen gebündelt. Dabei hat sich der Landkreis Fürstenfeldbruck ambitionierte Ziele gesteckt: die Umstellung auf 100 Prozent erneuerbare Strom- und Wärmebereitstellung sowie die Aufstellung eines Fahrplans bis spätestens 2022 zur Erreichung eines klimaneutralen Gebäudebestands im Landkreis. 

Ausbau der Erzeugung von erneuerbarem Strom und Wärme 

Etwa 44 Prozent der kreisweiten CO2 Emissionen werden durch den Wärmeenergieverbrauch erzeugt, der Verkehr ist für 36 Prozent der Emissionen verantwortlich; die letzten 20 Prozent werden durch den Strombedarf emittiert. Dementsprechend befassen sich die ersten Maßnahmen des CO2 Aktionsplans mit der Minderung der in diesen Bereichen verursachten Emissionen. Erreicht werden soll dies durch den weiteren Ausbau der Erzeugung von erneuerbarem Strom und Wärme sowie deren Integration in wasserstoffbasierte Speichertechnologien. Darüber hinaus konzentrieren sich die Maßnahmen auf die Weiterentwicklung von alternativen Mobilitätsangeboten mit besonderem Augenmerk auf Fußgänger und Radverkehr. Nicht zuletzt soll ein neu geschaffenes Klimaschutz- und Energiewendemobil Umweltbildungs- und Beratungsangebote bündeln. Bei der Realisierung fast aller Maßnahmen ist jedoch der Landkreis nicht der alleinige Verantwortliche, dementsprechend werden im Zuge der Umsetzung immer auch weitere Akteure miteinbezogen. Basierend auf der letzten CO2- Bilanz, die im Frühjahr 2018 vorgestellt wurde, hatte Landrat Karmasin den politischen Gremien vorgeschlagen, einen Aktionsplan unter Einbeziehung aller Fraktionen zu erstellen. Ausgearbeitet wurde der Aktionsplan von der Ludwig Bölkow Systemtechnik GmbH – Ersteller der landkreisweiten CO2-Bilanz – in enger Abstimmung mit dem Klimaschutzmanagement des Landratsamtes. 

red

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