Kontaktlose Segen in Tütchen

Spendenaktion der Sternsinger des Landkreises geht heuer bis zum 2. Februar

Landrat Thomas Karmasin bringt einen Aufkleber mit dem Segensspruch der Heiligen Drei Könige an seiner Bürotür an.
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Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie, begleitet von Weihrauch, brachte Landrat Thomas Karmasin einen Aufkleber mit dem Segensspruch der Heiligen Drei Könige an seiner Bürotür an.

Fürstenfeldbruck – Der Besuch der Sternsinger im Landratsamt musste coronabedingt in diesem Januar ausfallen. Den Segen der Sternsinger erhielt Landrat Thomas Karmasin dennoch – in Form eines Segenspäckchens. Auch Landrat Karmasin unterstützt den mit der aktuellen Dreikönigsaktion verbundenen Aufruf und spendete.

Aus Gründen des Schutzes vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus ist es in diesem Winter nicht möglich, dass die Sternsinger von Haus zu Haus ziehen. Auch der jährliche Besuch der Sternsinger der Katholischen Pfarrgemeinde Emmering bei Landrat Thomas Karmasin musste deswegen ausfallen.

Den Segen der Sternsinger hat er dennoch erhalten – auf kontaktlosem Weg. Viele Pfarreien gehen zurzeit neue, alternative Wege, um Gläubigen die Möglichkeit zu geben, den Segen zu bekommen. So verteilen die Emmeringer Sternsinger zurzeit „Segenspäckchen“. Auch beim Landratsamt gaben sie ein solches Tütchen ab. Es enthält Kreide, Weihrauch und Kohle, einen zuvor gesegneten Aufkleber mit den Buchstaben C, M, B, die für die lateinischen Worte „Christus Mansionem Benedicat“ – Christus segne dieses Haus stehen. Karmasin brachte den Aufkleber an seiner Bürotür an. Im Tütchen findet sich auch ein Hinweis darauf, wo und wie man Geld für die diesjährige Sternsingeraktion spenden kann. In diesem Jahr steht diese unter dem Motto „Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit“. In der Ukraine leben viele Kinder lange von Mutter, Vater oder beiden getrennt, weil ihre Eltern keine Arbeit finden oder zu wenig verdienen, um den Lebensunterhalt für ihre Familien sichern zu können. Die Sternsingeraktion 2021 macht darauf aufmerksam, warum Eltern zum Arbeiten ihre Heimat verlassen müssen, was das für die zurückgelassenen Kinder bedeutet und wie ihnen durch spendenfinanzierte Projekte geholfen wird.

Karmasin ist von der Aktion überzeugt und überwies eine Spende auf das Konto der Sternsinger. „Auch in Europa, in unserer Nähe, gibt es viele Regionen, in denen Menschen Not leiden. Trotz Corona dürfen wir sie nicht vergessen“, sagt er. Die Spendenaktion dauert noch bis zum 2. Februar.

red

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