Tag des Gedenkens der Opfer des Nationalsozialismus

Landrat und Oberbürgermeister legen Blumengesteck am Mahnmal in Fürstenfeldbruck nieder

Ein Herr legt einen Stein auf das Fürstenfeldbrucker Mahnmal zur Erinnerung den Todesmarsch von KZ-Häftlingen im April 1945.
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Das Mahnmal in Fürstenfeldbruck soll an den Todesmarsch von KZ-Häftlingen im April 1945 erinnern.

Anlässlich des Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus legen Landrat Thomas Karmasin und Fürstenfeldbrucks Oberbürgermeister Erich Raff am 27. Januar am Mahnmal in Fürstenfeldbruck ein Blumengesteck nieder. Die Bürger sind eingeladen, dort ebenfalls mit Steinen oder Blumen an die Opfer zu erinnern.

Jedes Jahr am 27. Januar, dem Tag des Gedenkens der Opfer des Nationalsozialismus, lädt der Arbeitskreis Mahnmal Fürstenfeldbruck gemeinsam mit dem Landkreis Fürstenfeldbruck zu Gedenkminuten am Mahnmal in der Dachauer-/Ecke Augsburger Straße in Fürstenfeldbruck ein. Das Mahnmal erinnert an den Todesmarsch von KZ-Häftlingen aus den Lagern Landsberg und Kaufering in Richtung Dachau im April 1945.

2021 kann diese wichtige Veranstaltung wegen der anhaltenden Corona-Pandemie leider nicht in gewohnter Weise stattfinden. Mitglieder des Arbeitskreises Mahnmal werden stattdessen in kleinem Rahmen zusammen mit Landrat Thomas Karmasin und Oberbürgermeister Erich Raff an die Opfer erinnern. Beide Vertreter von Stadt und Landkreis werden am Mahnmal ein Blumengesteck niederlegen.

Die Bevölkerung ist eingeladen, im Lauf des Tages ebenfalls am Mahnmal innezuhalten und dort zur Erinnerung Steine oder Blumen zu hinterlassen.

Mit der jährlichen Gedenkveranstaltung soll die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus wach gehalten werden. Sie ist ein wichtiger Teil der Aufarbeitung der schrecklichen Geschehnisse während der NS-Zeit. Das Landratsamt hofft deshalb, dass die Veranstaltung im Jahr 2022 wieder in größerem Rahmen unter Beteiligung der Bevölkerung, insbesondere von Schulklassen, und Vertretern aus Politik und Gesellschaft stattfinden kann.

red

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