Nach 2 Jahren Bauzeit

Landratsamt-Erweiterung für 112 Beschäftigte fertig gestellt

Anbau des landratsamtes fürstenfeldbruck ist nach zwei jahren bauzeit fertig gestellt
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Der Anbau des Landratsamtes (links) bietet 113 Mitarbeitern Platz.

Fürstenfeldbruck – Die Bauarbeiten für den Erweiterungsbau des Hauptgebäudes des Landratsamts Fürstenfeldbruck wurden jetzt Mitte April, nach einer Bauzeit von nicht ganz zwei Jahren, abgeschlossen.

Im März 2019 hatte die Stadt Fürstenfeldbruck den Anbau an das Hauptgebäude an der Münchner Straße 32 genehmigt. Der Spatenstich erfolgte am 26. Juni 2019, Baubeginn war im Juli 2019.

Rasch ist das Gebäude in seiner kompakten Bauweise, den fünf halb versetzten Parkebenen in den beiden unteren Geschossen und den drei darüber liegenden Büro-Ebenen in die Höhe gewachsen. Von den 121 PKW-Stellplätzen für die Beschäftigten sind sieben ausgestattet mit Elektro-Ladestationen für die Dienstfahrzeuge des Landratsamtes. Zudem stehen nun auch 168 Fahrradabstellplätze für Besucher sowie Mitarbeiter zur Verfügung.

Umzug bis Mitte Mai

In den Büroebenen wurden neue Arbeitsplätze für 112 Beschäftigte geschaffen, dazu mindestens ein Besprechungsraum in jedem Stockwerk. Ein Brückenbauwerk, das sich über drei Geschosse erstreckt, verbindet den Neubau mit dem Hauptgebäude auf Höhe des 2., 3. und 4. Obergeschosses. Der Umzug der Beschäftigten in den Neubau hat bereits begonnen und wird voraussichtlich bis Mitte Mai dauern.

Nachhaltiger Strom

Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach versorgt sowohl das Gebäude als auch die Elektroladestationen auf dem Parkdeck mit Strom. Die Anlage liefert eine Leistung von 25 kWp. Das Gebäude wird wie das Haupthaus mit Fernwärme versorgt. Bürgern steht auf dem Besucherparkplatz an der Münchner Straße eine Elektro-Ladesäule der Stadtwerke Fürstenfeldbruck mit zwei Lademöglichkeiten zur Verfügung.

Tierfreundliche Außenanlage

Die Außenanlagen rund um das Gebäude sind ebenfalls fertiggestellt. In dem neu geschaffenen Biotop wurde ein großer Teich (150 Quadratmeter) sowie eine bepflanzte Uferfläche (270 m² Gesamtfläche) angelegt. Einheimische Saumgesellschaften und Gehölze sowie ein Angebot an Steinhaufen und Gehölzen dienen als Rückzugsraum für Frösche im wassernahen Bereich und vergrößern diesen auf etwa 700 m². Neben der Eingrünung des Areals durch einheimische Bäume und Stauden werden einheimische Gräser und Blumen angesät. Diese sollen in besonderem Maße die Bedürfnisse von Wildbienen und Schmetterlingen befriedigen. Sitzmöbel bieten den Mitarbeiterin während der Mittagspause die Möglichkeit zum Verweilen.

Während der gesamten Bauzeit musste der Fuß- und Fahrradweg, der vom Haupteingang bis zur Kirche (Stockmeierweg) durch das Grundstück führt, gesperrt werden. Nach Fertigstellung der Baumaßnahme ist der Weg in einer leicht geänderten Wegeführung wieder passierbar.
red

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