Für den Ernstfall vorsorgen

Landratsamt Fürstenfeldbruck stellt überarbeitete Notfallmappe vor

Kathis Probst mit der überarbeiteten Auflage der Notfallmappe.
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Kathis Probst mit der überarbeiteten Auflage der Notfallmappe.

Landkreis Fürstenfeldbruck – Gut sieben Jahre ist es her, dass die Seniorenfachberatung im Landratsamt unter Mitwirkung des Landkreisseniorenbeirates erstmals die Notfallmappe für die Bürger des Landkreises Fürstenfeldbruck erstellte. Jetzt steht die zweite, überarbeitete Auflage zur Verfügung. Neu ist, dass die Mappe auch am Computer oder Tablet ausgefüllt werden kann.

Mit der Notfallmappe kann jeder für den Fall vorsorgen, falls sie oder er plötzlich durch Krankheit oder Unfall auf fremde Hilfe angewiesen ist. Die Notfallmappe soll es den Bevollmächtigten und Angehörigen erleichtern, schnell alle medizinisch und rechtlich notwendigen Schritte einzuleiten. In der Mappe hinterlegt werden wichtige Informationen beispielsweise zu behandelnden Ärzten, den erforderlichen Medikamenten oder den Personen, die im Notfall zu benachrichtigen sind. Die Mappe dokumentiert zudem die persönlichen finanziellen und vertraglichen Verhältnisse und hält Bestimmungen für den Todesfall fest. Auch ist der Notfallmappe die Broschüre der Betreuungsstelle „Eine wichtige Vorsorge“ angehängt.

Das Interesse, mit Hilfe dieser Mappe für den Ernstfall vorzusorgen, ist nach wie vor sehr groß. Obwohl die Notfallmappe von der Webseite des Landratsamtes heruntergeladen werden kann, wurden bisher mehr als 10.000 gedruckte Exemplare an die Menschen im Landkreis verteilt.

Kathi Probst, bis zu ihrem Ruhestand 2020 die Seniorenfachberaterin im Landratsamt, ist froh, dass sie jetzt in dieser schwierigen Zeit der Pandemie die Überarbeitung der Notfallmappe abschließen konnte. Ihrer Meinung nach sollte jeder für den Ernstfall vorsorgen.

Überarbeitete Notfallmappe bereits auf der Webseite des Landratsamtes

Die überarbeitete Notfallmappe, die jetzt auch am PC oder Tablet ausgefüllt werden kann, ist bereits auf der Webseite des Landratsamtes zu finden. Dank der großzügigen finanziellen Unterstützung durch die Joachim und Adolfine Sighart-Stiftung wird die Notfallmappe weiterhin auch in Papierform kostenlos zur Verfügung gestellt.

Sobald es die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie zulassen, kann die Mappe wie gewohnt beim Bürgerservice-Zentrum im Landratsamt und bei den Bürgerbüros der Stadt- und Gemeindeverwaltungen im Landkreis abgeholt werden.

Falls keine Möglichkeit besteht, die Notfallmappe von der Homepage des Landratsamtes herunterzuladen, wird diese bis auf weiteres von der Seniorenfachberaterin Teresa Sirtl (Telefon 08141 519 957, Mail: teresa.sirtl@lra-ffb.de) zugesandt.

In diesem Zusammenhang weist das Landratsamt darauf hin, dass auch die erste Auflage der Notfallmappe weiterhin verwendet werden kann.

red

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