Störungen im S-Bahn-Verkehr im Landkreis FFB nach schwerem Unfall wieder behoben

Ein Toter bei Zusammenstoß zwischen Auto-Transporter und S-Bahn  

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Beim  Zusammenstoss zwischen einem Autotransporter und der S-Bahn kam der 62-jährige Lkw-Fahrer ums Leben. 

Emmering - Zu einem tödlichen Zwischenfall kam es am 20. Februar 2013 gegen 22.30 Uhran einem halbseitig beschrankten Bahnübergang in Emmering, Landkreis FFB bei einemZusammenstoss zwischen einem Autotransporter und der S-Bahn, Linie 4. Der 62-jährigeFahrer, der sein Führerhaus verlassen hatte, wurde eingeklemmt und starb.  

Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Nord bekannt gab, kollidierte der Zug der S 4, der in Richtung München unterwegs war,  mit einem Sattelzug, der aus noch unbekannten Gründen auf den Gleisen stehen geblieben war. Der 62-jährige Fahrer des mit 4 Fahrzeugen beladenen Autotransporters verstarb noch an der Unfallstelle. Er hatte sein Führerhaus verlassen und wurde durch den Zusammenstoß im hinteren Bereich des Sattelaufliegers eingeklemmt und tödlich verletzt. In der S-Bahn befanden sich zur Unfallzeit 18 Fahrgäste und der Zugführer. 

Ein 61-jähriger Fahrgast wurde durch den Aufprall leicht im Gesicht verletzt und ambulant vor Ort von den Rettungskräften behandelt. Der Zugführer blieb unverletzt.   Die Unfallaufnahme erfolgte  durch die Polizeiinspektion Fürstenfeldbruck. Kräfte der Bundespolizei unterstützten bei Sicherungs- und Absperrmaßnahmen, ebenso wie ein für die Unfallaufnahme gesondert beauftragter Sachverständiger. Über die Rettungsleitstelle wurden Feuerwehrkräfte aus Emmering, Eichenau, Olching und Fürstenfeldbruck für Rettungs- und Bergungsmaßnahmen zur Unfallstelle gerufen.

 Ergänzend dazu teilte Stefan Seitz, THW OV Fürstenfeldbruck mit: Nach dem schweren Bahnunfall am Mittwochabend wurde am 21. Februar 2013 gegen 10 Uhr der Ortsverband des Technischen Hilfswerk durch die Deutsche Bahn alarmiert und mit der Räumung der Bahntrasse beauftragt. Nach der Alarmierung rückten die Helferinnen und Helfer mit dem Gerätekraftwagen und Kipper mit Ladekran an die Einsatzstelle aus, um die Unfallstelle in Kooperation mit der Deutschen Bahn wieder befahrbar zu machen. Hierzu setzten die Einsatzkräfte den Ladekran des Kippers ein. Nach dem Entfernen größerer Trümmerteile konnten die umgeknickten Strommasten der Oberleitung entfernt werden, die mittels Trennschleifer und Schneidbrenner von ihrem Fundament getrennt und anschließend in kleinere, transportable Stücke zerlegt wurden. Diese wurden dann zur weiteren Verwahrung und unfalltechnischen Analyse nach Freiham transportiert.

Nach acht Stunden war die Strecke soweit geräumt, dass sie an die Deutsche Bahn zur weiteren Instandsetzung übergeben werden konnte. Die letzten ehrenamtlichen Helfer rückten um 18 Uhr wieder in die Unterkunft ein.  Nach diesem schweren Bahnübergangsunfall   war  die Bahnstrecke Allgäu - Geltendorf – München zwischen Fürstenfeldbruck und Puchheim komplett gesperrt,  die anfänglichen  Störungen im S-Bahn-Verkehr sind inzwischen wieder behoben. 


redkb 

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