Vergnügliche Stunden mit vielen Kuriositäten zum Alten Rom beim P-Seminar Latein bei der Nox Latina

Wie im Alten Rom

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Alle Schüler des P-Seminars wie auch ihre Lehrerin Sabine Tripodoro waren natürlich in selbst genähte römische Gewänder gehüllt.

Olching - Vergnügliche, sehr kurzweilige Stunden mit vielen Kuriositäten zum Alten Rom präsentierte das P-Seminar Latein bei der Nox Latina am 11. und 12. Dezember in der vhs Olching. Gewänder und Frisuren nach „antikem Styling“ können heutzutage durchaus getragen werden, doch bei der Schminke ist Vorsicht geboten!

So trugen die Römerinnen hochgiftigen Bleiweißpuder für eine weiße Haut oder sogar Ammoniak als Rouge auf. Wissenswertes erfuhren die Lateinliebhaber auch bei einer Sonderausgabe zum Essen im Alten Rom nach der Vorlage von „Wer wird Millionär“.

 Hätten Sie es für möglich gehalten, dass der Siebenschläfer eine römische Vorspeise war oder dass eine römische cena schon um 15 Uhr begann? In der Pause wurden die Besucher mit selbst gekochten römischen Speisen nach dem Kochbuch des Apicius verwöhnt. Brot mit Knoblauchpaste, puls – eine Art Gersteneintopf – ,Eier in Honigsoße, in Wein getränkte Aprikosen und Frischkäsebällchen mit Mohn zauberten neuartige Geschmacksnuancen. Im zweiten Teil der lateinischen Nacht wurde ein Überblick über die römische Geschichte geboten sowie an Beispielen aus der Medizin, dem Rechtswesen und dem Warensortiment der Beweis angestellt, dass Latein heute mehr als lebendig ist.

Begriffe und Wendungen wie „postoperativ“, „in dubio pro reo“ oder Markennamen wie „Nivea“ oder „Vitalis“ zeigen, dass Latein allgegenwärtig ist. Musikalisch umrahmt wurde der Abend mit virtuosem Harfenspiel. Alle Schüler/innen  des P-Seminars wie auch ihre Lehrerin Sabine Tripodoro waren natürlich in selbst genähte römische Gewänder gehüllt.

 Pro cena illustri gratias vobis agimus!

 Sabine Ratberger

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