Legobautage: Germeringer Kinder beweisen ihre Phantasie beim Städtebau

Stein auf Stein

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Nach drei Tagen stand die Lego-Metropole.

Das Ertönen der lauten Tröte symbolisiert den Start der Legobautage. Die ersten drei Tage der Osterferien begannen recht aufregend für die 38 acht- bis elfjährigen, die im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Germering am Bauen einer Legostadt teilnahmen.

Germering - Zum wiederholten Mal hatten die kleinen Baumeister die Möglichkeit an den drei Vormittagen jeweils für drei Stunden aus etwa 800 Kilo Legosteinen eine Metropole zu errichten – der Phantasie waren dabei keine Grenze gesetzt. Eine leere Platte und etwa 80 Kisten voller farblich sortierter Legosteine warteten auf die eifrigen Mädchen und Jungen. Jeder konnte seine Ideen so umsetzen, wie er wollte und sich damit zum Städtebauer der eigenen Welt machen, ganz ohne Konkurrenzdenken bringt jeder seine unterschiedlichen Fähigkeiten ein. Neben einem Flughafen kamen viele Parks, eine Schule sowie ein Fernsehturm und eine Burg zum Einsatz. All die Dinge, die eine normale Stadt eben gebrauchen kann – aus Kinderaugen. Gebaut wurde zunächst an separaten Tischen, erst dann durfte das fertige Gebäude oder Fahrzeug Teil der Stadt werden. „Ein paar Regeln müssen die Kinder schon einhalten“, sagt Thomas Scheitacker, Pastor der Freien evangelischen Gemeinde in Germering und gleichzeitig der Organisator der Bautage. Angesteckt von dem Enthusiasmus der kleinen Baumeister sind er und die vielen ehrenamtlichen „Bauhelfer“ begeistert von der Liebe und Kreativität mit der die Kinder stundenlang einen Stein auf den anderen setzen.

Kreativ ans Ziel

Die Steine haben sie sich vorher in Tragebehältern an den Tisch geholt, gleich farblich sortiert, dann fällt das aufräumen nicht so schwer. Auch wenn die Ehrenamtlichen später das Schicksal ereilt, die ganze Stadt wieder abzubauen und in den vielen Kisten zu verstauen. Langweile kommt so bei keinem auf, weder Groß noch Klein. Bei der Abschlussveranstaltung pflegen die Kinder noch eine liebgewonnene Tradition und stimmen in ein ganz besonderes Lied ein: das Legolied. Jetzt haben die Kinder noch die Möglichkeit ihren Familien die Ergebnisse der vergangenen drei Tage zu zeigen. Sie führen ihre Eltern und Großeltern an die Grundplatte und zeigen voller Stolz auf ihre Werke. Ein Vater schmunzelt gar beim Anblick der vielen Bausteine und befürchtet nun, gleich neue Steine für Zuhause anschaffen zu müssen. Zur Beruhigung kann gesagt werden: Lange müssen die Städtebauer nicht auf ihren nächsten Einsatz warten – in den Sommerferien sind die nächsten Legobautage geplant.

Claudia Becker

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