Sozialer Treffpunkt für Alle

LiB-Mehrgenerationenhaus feiert zehnjähriges Jubiläum

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Stießen mit Sekt auf zehn Jahre LiB Mehrgenerationenhaus an (von links): Geschäftsführerin der Nachbarschaftshilfe Marlene Gnam, Vorsitzender der Nachbarschaftshilfe Rainer Goretzki und die neue Koordinatorin des Mehrgenerationenhauses Christina Siedl.

Damals durch einen Stadtratsbeschluss in einem sozialen Brennpunkt errichtet, bietet das „Leben ist Begegnung“-Mehrgenerationenhaus (LiB) im Stadtteilzentrum West Angebote von Yoga bis Schwangerenberatung an. Während das Stadtteilzentrum bereits vor zwei Jahren 20-jähriges Jubiläum feiern durfte – war nun das LiB Mehrgenerationenhaus mit einem runden Geburtstag an der Reihe.

Fürstenfeldbruck - Zehn Jahre ist es her, seit die Ökumenische Nachbarschaftshilfe die Trägerschaft für das Mehrgenerationenhaus übernommen hat. Mittlerweile fanden die Nachbarschaftshilfe, der Mobile Soziale Dienst der AWO, die Brucker Elternschule, der Frauennotruf , Donum Vitae und die LiB Begegnungsstätte ein neues Zuhause. „Das ist ein Haus für alle, jeder soll reinkommen“, erklärt die neue Koordinatorin Christina Siedl vom Mehrgenerationenhaus. 

Neue Koordinatorin seit Mai

Seit Mai koordiniert Siedl die Geschicke im Haus, war allerdings auch zuvor schon zehn Jahre im Landkreis tätig. „Ich habe bei Donum Vitae das Angebot ‚Schwangerschaft und Flucht‘ betreut“, erklärt die gebürtige Augsburgerin, die sich mittlerweile als Einheimische sieht: „Ich bin im Herzen eine Bruckerin“. Auch wenn die Koordinatorin sich erst noch ein Bild machen möchte, hat sie vor, unter anderem ein Angebot für Analphabeten zu starten. „Es war ein langer Weg bis zu diesem besonderen Tag“, sagte Geschäftsführerin der Nachbarschaftshilfe Marlene Gnam im Bürgersaal vor rund 40 Besuchern. Die Idee zu diesem Haus geht zurück auf die ehemalige Brucker Stadträtin Maria Röhl: „Ich hatte schon immer im Kopf, dass die sozialen Verbände in einem Haus organisiert sein sollten“, sagt sie. 

Schwieriger Weg bis zum Stadtteilzentrum

Dabei waren ihre Stadtratskollegen wohl nicht alle dieser Meinung, wie Stadträtin Beate Hollenbach durchblicken ließ. Umgesetzt wurde das Projekt dennoch, zum Glück wie die stellvertretende Landrätin Martina Drechsler erklärt: „Das LiB ist aus dem Landkreis nicht mehr wegzudenken.“ Es ist nach dem Zenja in Germering aus dem Jahre 2006 und dem ZAP in Puchheim ein Jahr später, das dritte Begegnungszentrum im Landkreis. „Sie leisten hier vielfältige Beratung in den Kommunen“, gab sie den Anwesenden mit auf den Weg und bedankte sich für die Arbeit. 

Hamann

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