Lichtskulpturen für Bruck

Projekt Stadtkunstland: Vier Künstler stellen ihre Werke vor

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Das Kunstwerk „VIII 2019“
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„Let three be light“
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Der „Macrocontroller“
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Die „GIMMEABREAK HELIX“  

Fürstenfeldbruck – Zum vierten Mal wird das Projekt Stadtkunstland in Fürstenfeldbruck veranstaltet. Diesmal lautet das Motto Lichtskulpturen in Fürstenfeldbruck. Bereits im November vergangenen Jahres genehmigt, wird diesmal die Kulturstiftung

Derriks als Kurator eingesetzt. Vier Künstler präsentieren im Herbst im Brucker Westen ihre Skulpturen, wobei die Stadt am Ende eine der Kunstwerke erwerben will – welche das wird, dürfen die Bürger entscheiden.

Wettbewerb findet zum dritten Mal statt

Lichtsignale in Richtung des Kloster Fürstenfelds, ausgestrahlt vom Dach der Stadtbibliothek Aumühle – nur ein Kunstwerk aus dem Anfangsjahr 2008, das jedoch keinen Bestand mehr hat. „Die Skulptur wurde abgebaut und der Künstler hat sie zurückgenommen“, erklärt Kurator Gerhard Derriks im Großen Sitzungssaal der Stadt. Noch drei weitere Male, einschließlich 2020 fand der Wettbewerb statt, der sich darum dreht, Kunst in den öffentlichen Raum zu bringen. 

Werke sollen Interesse an Kunst fördern

Für dieses Jahr haben sieben Künstler ihre Arbeiten eingereicht. Davon wurden vier Beiträge von einer Jury – bestehend aus dem ehemaligen Kulturreferenten Klaus Wollenberg, Stadtverwaltungsleiter Amt 1 Roland Klehr und Gerhard Derriks – ausgewählt, die im Rahmen einer Bürgerbefragung durch die Kreisstadt erworben werden können. „Diese Kunstwerke erfüllten in besonderer Weise die Ausschreibung, in der gefordert war, dass den Arbeiten das Interesse an Kunst gefördert wird und neugierig machen“, erklärt Derriks.

Abstimmung der Bürger im Sommer 2021

In den kommenden Wochen werden vier Standorte abgestimmt und Termine für die Übergabe definiert. Diese soll dann im Abstand von zwei Wochen im September oder Oktober erfolgen, damit die Kunstwerke sich in das Bewusstsein der Bürger bringen. Durch ein Quotum sollen die Brucker dann im Sommer 2021 selbst entscheiden, welches Werk ihnen am besten gefallen hat. „Die Entscheidung treffen diejenigen, die sich am Votum beteiligen“, erklärt Klaus Wollenberg. Die Kulturstiftung Derricks wählt ihrerseits ebenfalls eine Arbeit aus den verbliebenen aus und wird diese der Stadt als Dauerleihgabe überlassen.

Diese vier Kunstwerke stehen zur Auswahl

„GIMMEABREAK HELIX“ von Christoph Hildebrand, die mit den urmenschlichen Fragen an den Betrachter herantritt sowie das Kunstwerk „VIII 2019“, eine Stele mit Solarpanel von Siegfried Kreitner. Die minimal kinetische Skulptur wandelt mit vier Solar-Elementen das einfallende Sonnenlicht und erzeugt so die Energie für die eigene Bewegung. Der „Macrocontroller“ von Carolin Liebl und Nikolas Schmid-Pfähler, stellt eine überdimensionale, quadratische Platine dar, die mit kupfernen Leiterbahnen und bunten LED-Leuchten bestückt ist. Ebenfalls mit LEDs arbeitet eine dreiteilige Skulptur „Let three be light“ von Anne Pfeifer und Bernhard Kreutzer. Hier können die Betrachter gemeinsam mit der Skulptur einen Stromkreis bilden, sodass dieser zu leuchten beginnt. Dazu wird zwischen den einzelnen Stahlkörpern eine Verbindung geschafften, indem die Betrachter diese anfassen. Dabei wird versichert, dass der hier fließende Strom so gering sei, dass er für Menschen ungefährlich sei. 

Hamann

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