Ehrenamtliche Mitarbeiter gesucht

Neuer Fairtrade Laden in Olching

+
Die Fairtrade-Stadt Olching erhält nun endliche einen FAIR-Weltladen.

Im „Limbacher-Haus“ in der Olchinger Hauptstraße 11 eröffnet im Herbst ein neuer Fair-Weltladen. Die Trägerschaft dafür übernimmt das Fair Handelshaus Bayern als genossenschaftliches Regionalzentrum der Weltläden.

Olching – Großen Anklang und tatkräftige Unterstützung findet das Projekt bei den vielen Fair-Trade-Engagierten in Olching, ob in den Kirchen, den Fraktionen oder der Verwaltung. Gemeinsam werden nun ehrenamtliche Mitarbeiter gesucht, die die Ladendienste sowie andere Aufgaben wie Warenbestellungen oder Dekoration übernehmen. Interessierte sind zu einer Informationsveranstaltung am Donnerstag, 14. September, von 19 bis 20.45 Uhr im künftigen Weltladen (Hauptstr. 11) eingeladen oder können sich bei den verantwortlichen Organisatoren des Fair Handelshauses, Markus Raschke (raschke@fairbayern.de) und Claudia Kamm (kamm@fairbayern.de), unter Telefon 08133 996950 erkundigen.

"Wir haben eine Verantwortung gegenüber ärmeren Ländern"

In Olching hat sich bereits ein vielfältiges Engagement für den Fairen Handel etabliert, ob mit der Auszeichnung als Fairtrade-Stadt, in den verschiedenen Schulen oder vor allem mit den langjährigen Verkaufsgruppen in den Kirchen. Bürgermeister Andreas Magg begrüßt die Neueröffnung: „Wir haben eine Verantwortung gegenüber den Produzenten in ärmeren Ländern. Daher bin ich sehr froh, dass die attraktive Lage im Stadtzentrum dem Laden vermutlich eine große Kundschaft bescheren wird.“ Weltläden verstehen sich als Fachgeschäfte für Fairen Handel. Während es Fair-Trade- Produkte bei zahlreichen Handelsketten in Spezialbereichen zu kaufen gibt, so ist ein Weltladen ein reines Fair-Trade-Geschäft. Neben den bekannten Produkten wie Kaffee, Tee oder Schokolade bietet der künftige Weltladen daher ein breites Angebot an Lebensmitteln und vor allem handwerklichen Waren an.

Auf ehrenamtlicher Mitarbeit aufgebaut

Ob Snacks, Wein und exotische Trockenfrüchte oder Schmuck, Lederwaren, Accessoires, Homedeko, Korbwaren und Grußkarten: Die Welt des Fairen Handels ist erheblich vielfältiger als die großen Handelsketten erahnen lassen. Der Weltladen macht fair Gehandeltes zu einem beliebten Geschenk. Gerade für die Kleinhandwerker in den Fair-Trade-Projekten sind Weltläden oft die wichtigsten Absatzmöglichkeiten. Aus der Solidaritätsarbeit der Kirchen heraus entstanden, verstehen sich Weltläden auch als Orte des globalen Lernens und des ehrenamtlichen Engagements. Orte, an denen sich Menschen jeden Alters mit Fragen globaler Gerechtigkeit auseinandersetzen und sich für den Abbau von Armut und Entwicklungshemmnissen einsetzen. Daher wird der Weltladen – wie die Weltläden in ganz Deutschland – entscheidend auf ehrenamtlicher Mitarbeit aufgebaut sein.

red.

Auch interessant

Meistgelesen

10.000 Besucher bei Oldtimertagen mit 900 Fahrzeugen
10.000 Besucher bei Oldtimertagen mit 900 Fahrzeugen
Wie Religion den Alltag prägt
Wie Religion den Alltag prägt
Startschuss für die neue FOS
Startschuss für die neue FOS
Stiefvater vor Gericht
Stiefvater vor Gericht

Kommentare