Regierung ruft religiöse Gemeinschaften auf, sich nicht in Präsenz zu versammeln

Lockdown weiter über Ostern

Leere Kirchenbänke mit aufgeklebten Portraits einiger Menschen.
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Wenn es nach der Regierung geht, sollten Kirchen, wie hier die Erlöserkirche in Fürstenfeldbruck, an den Osterfeiertagen möglichst leer bleiben.
  • vonMaximilian Geiger
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Landkreis Fürstenfeldbruck – Nachdem sich Bund und Länder am 22. März erneut berieten, tagte auch der bayerische Ministerrat am 23. März, um weitere Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu beschließen.

So begrüßte die Bayerische Staatsregierung die am 22. März von der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Länder gefassten Beschlüsse, insbesondere die konsequente Verpflichtung zur Umsetzung der bereits am 4. März vereinbarten Notbremse.

Vor diesem Hintergrund beschloss der bayerische Ministerrat weitere Maßnahmen. So wird die 12. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung bis einschließlich 18. April verlängert und zugleich angepasst. Private Zusammenkünfte sind in diesen Tagen auf die Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich die Angehörigen eines weiteren Hausstands beschränkt, jedoch auf maximal fünf Personen. Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgezählt. Zudem zählen Paare als ein Haushalt. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 verbleibt es bei der Kontaktbeschränkung auf Angehörige des eigenen Hausstands sowie zusätzlich eine weitere Person.

Zudem untersagt die bayerische Regierung Ansammlungen im öffentlichen Raum grundsätzlich. Auch ruft sie Religionsgemeinschaften dazu auf, religiöse Versammlungen nicht in Präsenz, sondern nur virtuell durchzuführen.

Die Regelung Unternehmen, Behörden, Betriebe und Ladengeschäfte am 1. April (Gründonnerstag) und am 3. April (Karsamstag) zu schließen, wurde jedoch nach heftiger Kritik bereits auf einem spontanen Corona-Gipfel von Bund und Länder am 24. März wieder gekippt.

Die nach der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung bei stabiler oder rückläufiger Entwicklung des Infektionsgeschehens vorgesehenen weiteren Öffnungsschritte in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz von nicht über 100 beziehungsweise 50 in den Bereichen Außengastronomie, Kultur und Sport bleiben in jedem Fall bis zum Ende der Osterferien (12. April) ausgesetzt. Weitere Öffnungsschritte in den Bereichen Sport, Kultur und Außengastronomie erfolgen inzidenzabhängig nach dem Ende der Osterferien.

Maximilian Geiger

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