Maßnahmen bestehen weiter bis zum 7. März – ein nächstes Treffen findet am 3. März statt

Lockdown verlängert – Ausgangssperre ab Montag, 15. Februar, aufgehoben

Blau gekleidete Frau mit Mund-Nasen-Maske beim Joggen.
+
Ein kleines Stück Freiheit mehr: Ab Montag, 15. Januar, wird die Ausgangssperre ab einem Inzidenz-Wert von unter 100 aufgehoben.

Landkreis – Friseure können nach vielen Wochen Lockdown aufatmen: Sie dürfen ab 1. März wieder unter Hygieneauflagen Haare schneiden. Alles andere bleibt vorerst bis zum 7. März geschlossen und auch die Kontaktbeschränkungen bleiben weiterhin bestehen – so wurde es beim Corona-Gipfel mit den Ministerpräsidenten und Angela Merkel am Mittwoch beschlossen. Seit acht Wochen besteht nun der Lockdown. Die Angst vor Mutationen ist groß.

Darüber hinaus hat der Bayerische Ministerrat am 11. Februar getagt und neue Regelungen zur Ausgangssperre getroffen. So gilt diese von Montag, 15. Februar, an, von 22 Uhr bis 5 Uhr für alle Landkreise und kreisfreien Städte, deren 7-Tages-Inzidenz über 100 liegt. Für Landkreise und kreisfreien Städte, deren 7-Tages-Inzidenz seit mindestens einer Woche unter 100 liegt, entfällt die Ausgangssperre.

Ab 22. Februar wird für die Jahrgangsstufen Eins bis Vier der Grundschule und der Förderschule sowie alle Abschlussklassen Wechselunterricht oder Präsenzunterricht mit Mindestabstand zugelassen. Für die übrigen Jahrgangsstufen und Schularten verbleibt es weiterhin bei Distanzunterricht. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 100 findet in jedem Fall Distanzunterricht statt.

Inzidenz von etwa 34 pro 100.000 Einwohner im Landkreis Fürstenfeldbruck

Der Einzelhandel bleibt weiterhin geschlossen, der Frust bleibt groß. Lockerungen sollen erst ab einem Inzidenzwert von 35 pro 100.000 Einwohnern möglich sein. Immerhin hier scheint sich die Bundeskanzlerin durchgesetzt zu haben, scheiterte sie doch bei der Verlängerung der Maßnahmen bis zum 14. März und gab sich mit einer Woche weniger zufrieden. So war bisher immer von einem magischen Wert von 50 die Rede. Ab Inzidenz 35 sollen der Einzelhandel, Museen und Galerien sowie Betriebe mit körpernahen Dienstleistungen wieder schrittweise aufmachen können. In Geschäften gilt dann die Regel von einem Kunden auf 20 Quadratmetern. Der Landkreis Fürstenfeldbruck erreichte am Mittwoch eine Inzidenz von etwa 34 pro 100.000 Einwohner und zeigt sich damit auf einem guten Weg.

Eine neue Modellrechnung besagt zudem, dass die Impfzentren bis spätestens Ende März ausgelastet sein sollen. Die Bundesregierung sieht weiter die Möglichkeit, bis Ende des Sommers allen ein Impfangebot machen zu können.

Impfzentrum Fürstenfeldbruck warnt vor Falschangaben

Indes warnt das Impfzentrum Fürstenfeldbruck, Falschangaben bei der Anmeldung zum Impftermin zu machen. Es werde vor Ort überprüft, ob die Impfwilligen tatsächlich die Kriterien erfüllen. Die gemachten Angaben sind durch entsprechende Nachweise zu belegen. „Das Landratsamt Fürstenfeldbruck wird in begründeten Verdachtsfällen des Versuchs oder des vollendeten Erschleichens einer Impfung durch die Angabe falscher Tatsachen Strafanzeige erstatten“, gibt das Landratsamt bekannt.

Etwa 300 Menschen werden derzeit jeden Tag im Impfzentrum des Landkreises in der Buchenau geimpft. Um den Termin nicht zu verpassen, kämen manche Patienten so früh zu ihrem eigentlichen Impftermin, dass das BRK ein beheiztes Zelt aufgestellt hat, damit niemand in der Kälte warten muss. Spontane Impfungen seien dennoch nicht möglich, nur wer eine Einladung erhalten hat, werde auch geimpft. Niemand würde „dazwischengeschoben“, wie das BRK sagt.

Kohr/Becker/Geiger

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Offizierschule der Luftwaffe verabschiedet Absolventen des militärfachlichen Dienstes
Offizierschule der Luftwaffe verabschiedet Absolventen des militärfachlichen Dienstes
So fahren die Buslinien zum Schulstart im Landkreis Fürstenfeldbruck
So fahren die Buslinien zum Schulstart im Landkreis Fürstenfeldbruck
Dachdecker-Innung warnt vor unseriösen Haustür-Geschäften im Raum München
Dachdecker-Innung warnt vor unseriösen Haustür-Geschäften im Raum München

Kommentare