Luzienhäuschen-Schwimmen

Über 250 Luzienhäusl schwammen wieder in der Amper

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Einmaliger Brauch in Fürstenfeldbruck: Am 13. Dezember werden hunderte selbstgebastelte Häuser mit Kerzen in die Amper gelassen, um der Heiligen Lucia zu danken, dass die Stadt im 18. Jahrhundert vom Hochwasser verschont blieb.Foto: Metzler
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Einmaliger Brauch in Fürstenfeldbruck: Am 13. Dezember werden hunderte selbstgebastelte Häuser mit Kerzen in die Amper gelassen, um der Heiligen Lucia zu danken, dass die Stadt im 18. Jahrhundert vom Hochwasser verschont blieb.Foto: Metzler
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Einmaliger Brauch in Fürstenfeldbruck: Am 13. Dezember werden hunderte selbstgebastelte Häuser mit Kerzen in die Amper gelassen, um der Heiligen Lucia zu danken, dass die Stadt im 18. Jahrhundert vom Hochwasser verschont blieb.Foto: Metzler
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Einmaliger Brauch in Fürstenfeldbruck: Am 13. Dezember werden hunderte selbstgebastelte Häuser mit Kerzen in die Amper gelassen, um der Heiligen Lucia zu danken, dass die Stadt im 18. Jahrhundert vom Hochwasser verschont blieb.Foto: Metzler
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Einmaliger Brauch in Fürstenfeldbruck: Am 13. Dezember werden hunderte selbstgebastelte Häuser mit Kerzen in die Amper gelassen, um der Heiligen Lucia zu danken, dass die Stadt im 18. Jahrhundert vom Hochwasser verschont blieb.Foto: Metzler
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Einmaliger Brauch in Fürstenfeldbruck: Am 13. Dezember werden hunderte selbstgebastelte Häuser mit Kerzen in die Amper gelassen, um der Heiligen Lucia zu danken, dass die Stadt im 18. Jahrhundert vom Hochwasser verschont blieb.Foto: Metzler
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Einmaliger Brauch in Fürstenfeldbruck: Am 13. Dezember werden hunderte selbstgebastelte Häuser mit Kerzen in die Amper gelassen, um der Heiligen Lucia zu danken, dass die Stadt im 18. Jahrhundert vom Hochwasser verschont blieb.Foto: Metzler
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Einmaliger Brauch in Fürstenfeldbruck: Am 13. Dezember werden hunderte selbstgebastelte Häuser mit Kerzen in die Amper gelassen, um der Heiligen Lucia zu danken, dass die Stadt im 18. Jahrhundert vom Hochwasser verschont blieb.Foto: Metzler

Einem alten Brauch folgend ließen am Abend des 13. Dezembers wieder Kinder der Brucker Schulen „Luzienhäuschen“ in der Amper „zu Wasser.“

Fürstenfeldbruck – Der vorweihnachtliche Brauch, der heuer zum 69. Mal stattfand, geht auf ein Hochwasser zurück, das im 18. Jahrhundert den Ort bedrohte.

Brauchtum hatte Pause

Am Festtag der Heiligen Lucia setzten Brucker Schulkinder damals mit Kerzen beleuchtete Nachbildungen von Brucker Häusern in die Amper. Und siehe da: Fürstenfeldbruck blieb verschont vor einer schlimmen Überschwemmung, und die Menschen hielten sich fortan an ihr Gelübde. Während der Zeit der Klosteraufhebung unterblieb der Gottesdienst, die Luzienhäuschen ließ man jedoch weiterhin in der Amper schwimmen. 1851 war dann vorerst Schluss mit dem schönen Brauchtum. Brucks Schulrektor Georg Kachelriss ließ den Brauch nach knapp 100 Jahren 1949 wieder aufleben.

Andacht vor Leonhardkirche

So versammelten sich am 13. Dezember auch in diesem Jahr hunderte von kleinen und großen Zuschauern um 18 Uhr vor der Leonhardkirche. Bevor vom katholischen Pfarrer Otto Gäng und seinem evangelischen Kollegen, Pfarrer Valentin Wendebourgh, nach einer kurzen Andacht die mit viel „Herzblut“ von den Kindern gebastelten „Kunstwerke“ in die Amper zu Wasser gelassen wurden, erinnerte Brucks Oberbürgermeister Erich Raff an das Wiederaufleben des Brauchtums, und Kulturreferentin Brigitta Klemenz ließ das Leben der Heiligen Lucia Revue passieren. Musikalisch begleitete der Posaunenchor der Erlöserkirche die traditionelle Veranstaltung.

Dieter Metzler

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