Maibaumaufstellen Volksfestplatz

80 Männer hieven 30 Meter-Maibaum

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Viel Schweiß und Muskelkraft waren am 1. Mai erforderlich, als rund 80 Männer den 30 Meter langen und geschätzte drei Tonnen schweren neuen Brucker Maibaum in weniger als zwei Stunden in die Senkrechte hievten.

Fürstenfeldbruck -  Bereits um neun Uhr hatten sich die ersten Schaulustigen eingefunden, um den Brauch beizuwohnen, der zu einer der beliebtesten Traditionen in ganz Bayern zählt.

Nach 108 Minuten stand er

Unter dem geübten Kommando von Herbert Steinbrecher vom Maibaumverein Puch war das Aufstellen des weißblau bemalten Maibaums exakt in 108 Minuten vollbracht. Die Böllerschützen der Königlich privilegierten Feuerschützen Fürstenfeldbruck gaben drei Salven ab, die Stadtkapelle spielte die Bayerische Hymne, und die rund 400 Bürger, die sich am Vormittag am nördlichen Ende der Julie-Mayr-Straße, dem neuen Standort des Brucker Maibaums eingefunden hatten, klatschten Beifall.

Alter Maibaum wird zu Bänken

Der frühere Standort in unmittelbarer Nähe des Biergartens beim Brauhaus Bruck wurde aus Sicherheitsgründen aufgegeben, erklärte Andreas Habersetzer von der Stadtverwaltung. Während aus dem Stamm des alten Maibaums vom Bauhof fünf Bänke hergestellt werden, die in den nächsten Tagen am neuen Standort zum Verweilen aufgestellt werden, stammt der neue Maibaum aus einem Waldstück bei Biburg, gestiftet von Kreisrat Johann Stürzer.

Verwechslung mit Biburger Baum

Als der Baum seinerzeit vom Bauhof in dem Waldstück abgeholt und durch das Biburger Dorf transportiert wurde, stürzte eine Frau im Schlafanzug aus einem Biburger Haus heraus und rief: „Halt, ihr Diebe, der Baum bleibt da!“ Sie hatte geglaubt, es handelt sich um den Biburger Maibaum, erzählte Habersetzer. Als der Irrtum jedoch aufgeklärt war, konnte der Bauhof mit dem Baum weiterziehen und ihn in der Tenne im Klosterareal für den ersten Mai herrichten.

Viele Helfer und Freibier

Unterstützt beim Aufstellen des Maibaums wurde der Pucher Maibaumverein durch die Freiwillige Feuerwehr Fürstenfeldbruck, die Heimatgilde und die Fursty Razorbacks. Während Volksfestreferent Markus Droth und Feuerwehrreferent Andreas Lohde ihre Muskelkraft bei der Maibaumaufstellung zur Verfügung stellten, verteilte Oberbürgermeister Erich Raff Freibiermarken, die die Besucher der Feier im Festzelt, im Zirkuszelt und auch im Biergarten des Brauhauses Bruck einlösen konnten.

Dieter Metzler  

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