Maisacher Festwoche

Vom Anstich bis zur Ziegenprämierung

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Schon 2017 benötigte Maisachs Bürgermeister Hans Seidl nur einen Schlag, um das erste Fass anzuzapfen und damit gleichzeitig die Maisacher Festwoche einzuläuten.

Maisach – Gespannt blickten die ersten Reihen auf die traditionelle Zeremonie. Seidl war sich sicher, dass es klappen würde, denn er verzichtete auf die Schürze, um sein Gewand vor Bierspritzern zu schützen. Doch auch diesmal gab sich der Rathauschef keine Blöße. Mit einem gezielten wuchtigen Schlag und ohne einen einzigen Spritzer war das Fass Maisacher Festbier angezapft. „Das ist nicht zu toppen“, meinte dann auch Gemeinderat Christian Kemether anerkennend. „Es birgt allerdings auch die Gefahr, dass es beim nächsten Mal nur schlechter werden kann.“

Bunter Festzug ins Zelt

Bevor es aber wieder „Ozapft is!“ hieß, stand der traditionelle Einzug ins Festzelt auf dem Programm. Dabei meinte es der Wettergott gerade noch gut mit den Maisachern, denn nach der großen Hitze waren schwarze Wolken bedrohlich aufgezogen. Doch es blieb trocken, sowohl beim Standkonzert vor dem Maisacher Rathaus, als auch anschließend beim Festumzug zum Festplatz. Den Umzug führte Volksfestreferent und zweiter Bürgermeister Roland Müller mit der Maisacher Blaskapelle an. Alle Ehrengäste, bis auf Bundestagsabgeordnete Katrin Staffler und Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet, die in der einzigen Kutsche Platz nehmen durften, reihten sich zu Fuß in den Festumzug ein.

1000 Besucher bei Schaf- und  Ziegenprämierung

Vergangenen Sonntag fand dann die inzwischen zum 36. Mal im Rahmen der Maisacher Festwoche stattfindende Schaf- und Ziegenprämierung statt. Die Tierausstellung, die vom Maisacher Schäferstammtisch organisiert wird, erfreut sich nach wie vor unter der Bevölkerung großer Beliebtheit, vor allem bei den jüngsten Besuchern. Rund 20 Züchter kamen nach Maisach und präsentieren ihre Schafe, Lämmer, Ziegen, Ziegenkitze und Böcke. Im anliegenden Bauhof der Gemeinde fand eine Bewirtung statt. Der Renner war der Lammrollbraten. Aber auch zahlreiche Stände präsentieren die vielfältigen Produkte von Schaf und Ziege. Die Ausstellung zog gut 1.000 Besucher an.

Was noch geboten ist: Party, Stockschützen und Feuerwerk

Das Restprogramm der Maisacher Festwoche sieht folgende Veranstaltungen noch vor. Am Mittwoch ist traditionell der Kindernachmittag mit verbilligten Preisen. Zu einem Höhepunkt kommt es am Abend, ab 20 Uhr, wenn Roland Hefter und seine Band Isarrider mit dem neuen Kabarettprogramm „Des wird scho no“ auftritt. Am Donnerstag, dem Tag der Betriebe und Behörden, sorgen „Die Ziacheiner“ ab 19 Uhr im Festzelt für Stimmung. Am Freitagabend kommt die Jugend zu ihrem Recht, wenn ab 19 Uhr die Partyband vom Münchner Oktoberfest „Nachtstark“ das Festzelt rockt. Am Samstag findet zunächst ein Stockschützenturnier um den von Festwirt Jochen Mörz gestifteten Wanderpokal statt. Am Abend werden „Die Rottaler“ mit fetziger Livemusik für Gaudi im Festzelt sorgen. Mit einem Frühschoppen und Weißwurstessen unter den Klängen der „Holledauer Musikanten“, und mit einem Auftritt der „Blaskapelle Maisach“ am Abend im Festzelt geht die 44. Maisacher Festwoche zu Ende. Natürlich darf das traditionelle Brillant Feuerwerk dazu nicht fehlen.

Söder spricht in Maisach

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Dieter Metzler

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