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80 Malteser halfen bei Oberbayerns größten Faschingszug in Olching mit 25.000 Besuchern

Malteser bei Olchinger Faschingsumzug

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Olching/Gröbenzell - Der 63. Olchinger Faschingszug, der traditionell am Faschingsdienstag durch die Hauptstraße der Stadt führt, lief aus Sicht der Malteser ohne größere Vorkommnisse ab. Trotz der erwarteten 20.000 Besucher blieben die Einsatzzahlen relativ niedrig. Bis zu den frühen Abendstunden sind 20 Patienten sanitätsdienstlich versorgt worden. Einige Besucher hatten sich kleinere Schnittwunden zugezogen oder waren umgeknickt und hatten sich am Sprunggelenk verletzt. Andere hatten auch zu viel Alkohol getrunken. Die meisten Patienten konnten vor Ort sanitätsdienstlich behandelt werden, für sechs Personen endete der Fasching jedoch im Krankenhaus.

Michael Frieß ist Leiter Einsatzdienste der Malteser in Gröbenzell und war an diesem Tag als Einsatzleiter für die Koordination aller beteiligter Helfer verantwortlich. Die Malteser aus Gröbenzell waren mit sechs Rettungs- und Krankenwägen vor Ort und sicherten die Veranstaltung mit 78 Helfern und zwei Ärzten ab. Mit dabei waren Einheiten vom Sanitätsdienst, der Verpflegungseinheit, den Schnelleinsatzgruppen "Behandlung" und "Betreuung" , der Gruppe "Technik und Sicherheit" und das Kriseninterventionsteam. Alle zusammen halfen mit, dass sowohl die ehrenamtlichen Helfer aber auch die Faschingszugbesucher über das Medizinische hinaus rund um versorgt werden konnten. Unterstützt wurden die Malteser im Landkreis Fürstenfeldbruck von Kollegen aus Kaufering und Schrobenhausen, sowie aus Gräfelfing und Erding.

„Die ehrenamtlichen Helfer aus den verschiedenen Hilfsorganisationen haben wie schon in den Jahren zuvor wieder professionell und problemlos zusammengearbeitet“, sagt Frieß. „Malteser, Johanniter und Freiwillige der DLRG zeigen so, dass Helfen über Organisationgrenzen hinweg verbindet. Dieses Modell der Zusammenarbeit im Landkreis Fürstenfeldbruck ist vorbildlich“, konstatiert Frieß. Nach Aussagen des Einsatzleiters ist die bedachte Vorarbeit der Gemeinde Gröbenzell und der Stadt Olching mitverantwortlich für den friedlichen Ablauf des wohl größten oberbayerischen Faschingszuges. „Selbst im Nachbarort Gröbenzell konnten die Faschingsnarren in den meisten Supermärkten keine harten Alkoholika kaufen“, berichtet der Malteser Einsatzleiter. Dies hatten die Ordnungsämter mit den Geschäftsleuten so abgesprochen.

„Für uns Malteser ist der Faschingszugeinsatz eine reine Erfolgsgeschichte“, bilanziert Frieß. „ Alle denkbaren Einheiten üben an diesem Tag die Zusammenarbeit in einem großen Einsatz und haben jede Menge Spaß dabei.“

Julia Krill

Der Faschingsumzug aus Sicht der Polizei:

Zum 63. Mal fand am 09.02. der traditionelle Faschingsumzug in Olching statt. Dieses Jahr nahmen ca. 25.000 Zuschauer teil. 30 Faschingswagen sowie zehn Fußtruppen liefen bei dem Umzug mit. Es kam zu einer kleinen Rangelei im Rahmen einer Personalienfeststellung wegen einer Sachbeschädigung. Außerdem wurden zwei Körperverletzungen aufgenommen. Der Malteserhilfsdienst versorgte bislang elf Patienten, hauptsächlich Schnittwunden. Wegen einer Sprunggelenksverletzung und eines medizinischen Problems wurden zwei Personen ins Klinikum Fürstenfeldbruck verbracht. Eine weitere Schlägerei wurde vor Ort durch Einsatzkräfte unterbunden.

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