Mammendorfer Volksfest startet

Musik, Tanz und Schuhplattl´n

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Mächtig gespritzt hat es beim Anstich des Mammendorfer Volksfestes im vergangenen Jahr.

„Ich freue mich, dass das 37. Volksfest heuer wieder an unserem traditionellen Termin stattfindet“, sagte Volksfestreferent und dritter Bürgermeister Manfred Heimerl. Im vergangenen Jahr musste das Volksfest wegen terminlicher Überschneidungen mit dem Brucker Volksfest verlegt werden.

Mammendorf - Auch diesmal können sich die Besucher wieder auf einige neue Attraktionen freuen. Los geht`s am 19. Mai und dauert bis zum 28. Mai, „und der Vatertag ist auch wieder dabei“, so Heimerl. Vorweg allerdings ein kleiner Wermutstropfen: nachdem der Preis für eine Maß des süffigen Bieres der König-Ludwig- Schlossbrauerei Kaltenberg im vergangenen Jahr um 50 Cent auf 8,10 Euro erhöht wurde, wird er heuer nochmals um 20 Cent auf 8,30 Euro angehoben. 

Knedl&Kraut im Festzelt

Bürgermeister Josef Heckl, der nach dem Einzug des Festzuges mit allen Vereinen und Verbänden durch den mit Fahnen festlich geschmückten Ort mit dem Anzapfen das 37. Mammendorfer Volksfest eröffnet, freut sich auf die Kabarettveranstaltung mit „Knedl & Kraut“ am Montagabend. „Ich kenne das Trio bisher nur vom TV“, so Heckl. Gespannt ist Heckl auch auf die Party- und Stimmungsband „Froschhaxn Express“. Sie sollen die Lücke schließen, die die legendären „Swingers“ hinterlassen haben. Die Kultband aus dem Landkreis hat sich inzwischen bekanntlich aufgelöst. Er wünsche sich zehn Tage lang einfach nur schönes Wetter und ein friedliches Volksfest auf der Festwiese an der Ahornstraße. Der Einsatz von Securitykräften, die Festwirt Jochen Mörz engagiert hat, habe sich in den vergangenen zwei Jahren bewährt. „An den Hauptzeiten wie Freitag-, und Samstagabend sowie zum Endspurt am Mittwoch-, Donnerstag-, Freitag- und Samstagabend in der zweiten Woche mit dem Feiertag hat die Gemeinde noch zwei zusätzliche Securityleute auf dem Festplatz eingesetzt“, teilte Heimerl mit. Weitere Sicherheitsmaßnahmen seien nicht vorgesehen. „Unser Festplatz ist seit Jahren ohnehin rundum eingezäunt“, meinte Heimerl noch dazu. Um Übrigen kontrolliert auch die Polizei verstärkt während der Tage des Mammendorfer Volksfestes.

Traditionelles Bulldogtreffen auch in diesem Jahr

Nachdem im vergangenen Jahr trotz strömenden Regens dennoch 70 Traktoren den Weg zum traditionellen Bulldogtreffen nicht gescheut haben, hofft der Mammendorfer Volksfestreferent beim inzwischen schon 14. Bulldog-Oldtimertreffen heuer auf einen neuen Rekord. „Vor zwei Jahren waren es 134“, erinnert sich Heimerl. „Und wenn das Wetter mitmacht, dann könnten wir die 140-Marke schaffen.“ Stellte im vergangenen Jahr der Festabend zum zehnjährigen Jubiläum des 1. König Ludwig Weißbier Fanclubs einen Höhepunkt dar, so sollten die Mammendorfer diesmal am zweiten Wochenende ins Trachtengwand schlüpfen und im Festzelt mit den „D`Moasawinkler“ das zehnjährige Jubiläum des Heimat- und Trachtenvereins mit boarischer Musik, Tanz, Schuhplattl` n und Goaßlschnalzer feiern. Nach der Fahnenweihe vor drei Jahren feiert der Trachtenverein sein erstes kleines Jubiläum. „Der Trachtenverein bereichert das kulturelle Leben in Mammendorf“, so der Rathauschef, der die Veranstaltung mit zu den Höhepunkten des diesjährigen Volksfestes zählt. Einen neuen Termin erhielt das Große Schafkopf-Turnier im Festzelt. Fand das von Sepp Hundegger professionell aufgezogene Turnier in der Vergangenheit stets am ersten Samstag des Volksfestes statt, so wurde es diesmal auf den zweiten Samstag nach hinten verlegt. Freuen dürfen sich auch die Senioren der Gemeinde, die heuer den 62. Geburtstag feiern, denn die Senioren werden von der Gemeinde am ersten Dienstag zu Mittag zu einem halben Hendl und einer Maß Bier eingeladen. 

Neu ist der E-Mobilitätstag mit Elektrofahrzeugen

Etwa 900 Personen wurden dazu von der Gemeinde eigens angeschrieben. „Um die 500 kommen ins Festzelt und verleben zwei oder auch mehr gemütliche Stunden miteinander“, berichtete Heimerl aus der Vergangenheit. Und die, die nicht mehr so mobil sind, denen wird das Hendl gar nach Hause geliefert. „Das organisiert Heid Klinger mit vier, fünf Helferinnen“, erklärt Heimerl. Erneut findet ein Marktsonntag in der Eichenstraße zum Volksfestausklang statt. Neu ist dagegen der von Umweltreferent Thomas Holzmüller initiierte E-Mobilitätstag mit Elektrofahrzeugen aller Art, der in unmittelbarer Nähe des Festzeltes von 11 bis 16 Uhr stattfindet. „Hier kann sich jeder Besucher umfassend über umweltfreundliche Mobilität informieren“, befürwortet Heckl die Initiative. 

Dieter Metzler

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