Es wäre ein Jubiläum gefeiert worden

Mammendorfer Volksfest wurde abgesagt

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In diesem Jahr hätten die Mammendorfer das 40. Jubiläum gefeiert.

Mammendorf - Das für Mitte Mai (15. bis 24. Mai) geplante Volksfest in Mammendorf ist am Dienstag vom Gemeinderat abgesetzt worden. Eine Entscheidung, die niemanden überraschte. Nach Puchheim und der Kreisstadt ist es bereits das dritte Volksfest im Landkreis, das der Corona-Pandemie zum Opfer fällt.

„Ich denke, das ganze Jahr wird es schwierig mit solchen Großveranstaltungen“, begrüßte Bürgermeister Josef Heckl letztlich auch den einstimmigen Beschluss, den der Gemeinderat fasste. „Ein unbeschwertes Feiern können wir in dieser Zeit einfach nicht anbieten. Wir mussten jetzt so entscheiden, denn organisatorisch hätten wir jetzt in die Vollen gehen müssen.“ Auch ein Verschieben des Volksfestes kam für das Gremium letztlich nicht infrage. „Es ist sehr schade“, sagte auch Volksfestreferent und dritter Bürgermeister Manfred Heimerl (FW), „Es hilft alles nichts, aber es ist die richtige Entscheidung.“ Selbst wenn es wieder möglich gewesen wäre, glaubt Heimerl, wäre die Verunsicherung in der Bevölkerung noch so groß, das kaum Besucher zu erwarten gewesen wären. „Solange wir keinen Impfstoff gegen das Coronavirus haben, werden die Leute Veranstaltungen mit Menschenansammlungen meiden“, ist sich Heimerl sicher. 

Jubiläums-Volksfest auf das nächste Jahr verschoben

So wird das Jubiläums-Volksfest, es wäre heuer das 40. gewesen, auf das nächste Jahr verschoben. Betroffen ist natürlich auch das sich großer Beliebtheit erfreuende Bulldog-Oldtimer-Treffen. Bereits zum dritten Mal trifft die Absage auch Festwirt Jochen Mörz, der bekanntlich sowohl in Puchheim als auch in Bruck die Bewirtung in den beiden Festzelten innehat. Auch Mörz überraschte die Absage nicht wirklich. „Mit dem Volksfest in Traunstein und der Gröbenzeller Jubiläumsfeier sind für mich bis jetzt fünf Großveranstaltungen ausgefallen.

Festwirt Mörz hat staatliche Soforthilfe beantragt

Ich glaube nicht, dass heuer überhaupt Volksfeste stattfinden werden“, meint Mörz. „Wenn du von heute auf morgen auf null gestellt wirst, dann ist das schon bitter“, so Mörz weiter. Er sei zwar nett, wenn man Partner hat, die einem etwas stunden, aber irgendwann hole einen das alles wieder ein. Er habe die staatliche Soforthilfe beantragt und bereits eine Bestätigung erhalten. Geld sei aber noch keines geflossen. 

Dieter Metzler

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