55. reguläre Jahresmitgliederversammlung des Maschinen- und Betriebshilferings FFB im Bürgerhaus Mammendorf

Maschinenring für Boden und Mensch

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Die 55. reguläre Jahresmitgliederversammlung des Maschinen- und Betriebshilfsrings fand im Bürgerhaus in Mammendorf statt.

Puch/Mammendorf (nah) Die 55. reguläre Jahresmitgliederversammlung des Maschinen- und Betriebshilfsrings Fürstenfeldbruck am 24. Februar im Bürgerhaus in Mammendorf stand ganz im Zeichen von Mensch und Boden. Über Hundert Mitglieder und Ehrengäste kamen zur alljährlichen Mitgliederversammlung des Maschinenrings ins Bürgerhaus nach Mammendorf. Sehr zur Freude des 1. Vorsitzenden Gregor Grill aus Dürabuch gaben sich nicht nur Mitglieder die Ehre.  

 Nach langer Abstinenz begrüßte die Martina Drechsler die Versammlung stellvertretend für den Landrat, der bbv-Bezirkspräsidenten Anton Kreitmair ermutigte mit zupackenden Gedanken die betriebliche Zukunft in die eigene Hand zu nehmen und der Ortsbürgermeisters Josef Heckl lobte mit Stolz den gesellschaftlichen Wert der Selbsthilfeeinrichtung und freute sich, dass diese zum wiederholten Male den Weg ins gemeindeeigene Bürgerhaus gefunden hat.

Der besondere Dank galt anschließend den beiden hauptberuflichen Dorfhelferinnen und den nebenberuflichen Betriebshelfern. Diese 22 Fachkräfte standen in sozialen Notlagen auf landwirtschafltichen Betrieben und Haushalten immer dann parat, wenn Bauer oder Bäuerin kranheitsbedingt ausfielen und der Betrieb nur durch beherztes Helfen die Vakanz überstehen konnte. Im Zentrum des Abends stand dann der Boden, der einerseits Wachstums- und Wurzelraum, andererseits aber auch tragfähiger Fahrweg für die Landtechnik zu sein hat. Dr. Markus Demmel von der Landesanstalt für Landtechnik zeigte eindrücklich, welche schädliche Folgen zu viel Gewicht bei lockerem, feuchten, nicht tragfähigem Boden haben kann.

 Erfreulich zu sehen war aber auch, dass bei richtiger Bereifung, niedrigen Reifeninnendrücken, reduzierter Balastierung die Bodenverdichtung auf ein leicht zu beseitigendes Maß und eine geringe Tiefe reduziert werden kann. Dabei verbessert sich die Verzahung mit dem Boden, die Traktion, der Spritverbrauch sinkt und für den Fahrer steigt der Komfort. Rudolf Pentenrieder, klassischer MR-Vermittler, stellte eindrücklich dar, dass der Leistungsaustausch unter den Landwirten trotz der niedrigeren Erntemengen um 5 % gestiegen ist.

 Erfreuliche Zuwächse gab es beim überbetrieblichen Pflanzenschutz und beim Bedarf landwirschaftlicher Fach- und Hilfskräften. Positive Wirkung zeigt hier auch die Zusammenarbeit mit dem Bereich Arbeitnehmerüberlassung, verantwortet von Renate Eckstein, die den „Maschinenring“ zur Personaldrehscheibe auch für den gewerblichen Bereich entwickelt. Dass sich Ausdauer bezahlt macht, konnte Irmgard Haas aus der Geschäftsstelle berichte, können die Mitglieder des Maschinenrings nach Jahrzehnten nun auch Einkaufsvorteile bei bayerischen und württembergischen Automobilherstellern erhalten, die sogar Beschäftigte dieser Weltunternehmen neidisch werden lassen. Vor diesen Hintergründen konnte Geschäftsführer Norbert Hornauer einen guten Jahresabschluss vorlegen, die Kassenprüfer Werner Kirmair und Ulrich Baader eine ordnungsgemäße Buchführung bestätigen, die Versammlung Vorstand und Geschäftsführung einstimmig positiv in das Jahr 2016 blicken.

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