Im Bereich Germering

Mehrere Unfälle auf der A 96 führen zu erheblichen Behinderungen den ganzen Donnerstag hindurch

Autos im Stau
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Auf der A96 brauchten die Autofahrer am vergangenen Donnerstag viel Geduld. Ein Unfall folgte auf den nächsten.

Germering - Autofahrer auf der A 96 Richtung München mussten den ganzen Donnerstag, 1. Oktober, über viel Geduld aufwenden. Schon im morgendlichen Berufsverkehr kurz nach 7 Uhr kam es in der Galerie Germering zu einem Auffahrunfall mit drei Fahrzeugen. Ein Autofahrer aus Kasachstan hatte mit seinem Mietwagen den stockenden Verkehr vor sich zu spät erkannt und schob den Hyundai einer Landsbergerin auf den Firmen-Pkw eines 30-Jährigen aus dem Bereich Ulm. Alle Beteiligten waren zunächst unverletzt, die Fahrerin aus Landsberg am Lech meldete am Abend leichte Verletzungen.

Da die Unfallstelle nicht sofort geräumt werden konnte, kam es sehr schnell zu Stauungen von mehreren Kilometern. Da wegen anhaltender Bauarbeiten in beiden Fahrtrichtungen kein Seitenstreifen zur Verfügung steht, musste die Streife der Verkehrspolizei Fürstenfeldbruck durch den Baustellenbereich zur Unfallstelle vorrücken. Auch die Abschleppfahrzeuge kamen nur zögernd zur Unfallstelle voran, weshalb wiederum auf die Notwendigkeit der Schaffung und Freihaltung der Rettungsgasse hingewiesen wird.

Autos blieben liegen, Blockabfertigung im Tunnel und ein weiterer Unfall

Im Stau blieben einige Pkw liegen, was für zusätzliche Behinderungen sorgte. Zeitweise musste im Tunnel Etterschlag Richtung München Blockabfertigung geschaltet werden, damit keine Fahrzeuge im Tunnel stehen. Gegen 10 Uhr hatte sich der Verkehr größtenteils normalisiert, doch schon gegen 12.30 Uhr kam es wieder zu einem Unfall mit starken Behinderungen Richtung München. Der Fahrer eines Kleintransporters aus Erding fuhr infolge zu geringen Sicherheitsabstandes auf den Transporter eines Aichachers, schob diesen auf den davor fahrenden Fiat einer Frau aus Starnberg, deren Pkw noch auf den Mercedes eines Gilchingers geschoben wurde. Der Verursacher und die Fiat-Fahrerin wurden zur Untersuchung in Kliniken eingeliefert, waren aber nur leicht verletzt. Es entstand Schaden von insgesamt rund 30.000 Euro.

Reinigung abgeschlossen und schon der nächste Unfall

Da beim Kleintransporter des Erdingers Öl ausgelaufen war, musste eine Spezialreinigung durch eine beauftragte Firma der Autobahnmeisterei Inning vorgenommen werden, weshalb es auch nach Räumung der Unfallstelle immer wieder zu Teilsperrungen kam. Als die Reinigung abgeschlossen war, ereignete sich gegen 17 Uhr ein weiterer Unfall mit starker Verunreinigung der Fahrbahn, weshalb erneut gereinigt werden musste. Die Fahrerin eines Opel aus München, mit zwei Kleinkindern im Wagen, fuhr aus Unachtsamkeit auf das Heck eines 24-jährigen Münchners und schob diesen gegen das Heck des Autos einer 79-Jährigen aus dem Raum Konstanz.

Räumung und Reinigung dauerte bis 18.30 Uhr

Die Verursacherin und ihre beiden Kinder wurden zur Untersuchung in eine Klinik gebracht, wo aber nur leichte Prellungen festgestellt wurden. Auch hier war Öl ausgelaufen, die Spezialmaschine war schon da und musste nur einige Hundert Meter zur neuen Unfallstelle zurück setzen. Die Stauungen reichten in Kürze zurück bis zur Anschlussstelle Wörthsee, weshalb von Feuerwehr und Autobahnmeisterei eine Ausleitung eingerichtet wurde. Die Räumung und Reinigung dauerte bis 18.30 Uhr, die Auflösung des Staus zog sich noch bis 19 Uhr hin, zumal im Stau wieder zwei Pkw liegen geblieben waren, einer davon im Baustellenbereich vor Oberpfaffenhofen, was wegen fehlendem Seitenstreifen zum Ausfall einer Fahrspur führte und zu weiteren Stauungen bis zum Tunnel Etterschlag, wo wieder Blockabfertigung erforderlich wurde. Gänzlich entspannt hatte sich die Verkehrslage erst nach 20 Uhr.

Neben drei Streifen der Verkehspolizeiinspektion Fürstenfeldbruck waren die Autobahnmeisterei Inning, sowie die Feuerwehren aus Geisenbrunn, Gilching, Steinebach, Wörthsee, Ober- und Unterpfaffenhofen eingesetzt.

red

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