»Es gibt überall ein Plätzle«

Minisolaranlagen der Sammelbestellung von Markus Droth verteilt

Markus Droth und Olaf Fleck bei der Übergabe einer der Mini-Solaranlagen der Firma Sunset Solar.
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Markus Droth (links) und Olaf Fleck (Mitte) bei der Übergabe einer der Mini-Solaranlagen der Firma Sunset Solar.

Fürstenfeldbruck – Als einen „weiteren, kleinen Baustein auf dem Weg zur Energiewende“ bezeichnet Olaf Fleck, Geschäftsführer der mittelfränkischen Firma Sunset Solar, die von Stadtrat Markus Droth initiierte Sammelbestellung zum Kauf von Minisolaranlagen. 

Bis zum 29. Januar hatten die Bürger die Solaranlagen bestellen können (wir berichteten).

Am 5. Februar war es dann soweit. Mit einem großen Transporter rückten das Team von Sunset Solar und Droth auf dem Volksfestplatz in Fürstenfeldbruck an, um die Solaranlagen corona-konform an die Käufer zu verteilen. Im Rahmen der Sammelaktion wurden 22 Solaranlagen des Typs „SUNpay 300“ verkauft.

„Die Idee hinter dem Namen der Anlage ist, dass die Sonne die Stromrechnung für den Benutzer zahlt“, erklärt Fleck. Das Solarmodul wandelt das Tages- und Sonnenlicht in Strom um. Dieser wird mittels eines Wechselrichters über die nächstgelegene Steckdose oder Abzweigdose in das Hausstromnetz eingespeist. Eine solche Anlage hat eine Leistung von 300 Watt und erzeugt pro Jahr etwa 650 bis 700 Kilowattstunden (kWh). Ein Zwei-Personen-Haushalt verbraucht indes laut Fleck etwa 2500 kWh pro Jahr. Und so ist durch das SUNpay zumindest der durchschnittliche Tagstrom eines solchen Haushaltes gedeckt.

Anlage kann selbstständig angebracht werden

Zudem ist die Anlage darauf ausgelegt, dass jeder Käufer sie selbständig anbringen kann, um eigenen ökologisch erzeugten Solarstrom zu produzieren und zu nutzen.

„Die Bewegung beginnt von unten. Es muss nicht immer im Großen sein, auch im kleinen Rahmen kann man sich mit Solaranlagen die Kraft der Sonne zu nutzen machen. Egal ob auf der Garage oder dem Gartenhaus, am Balkon oder an der Hauswand, es gibt überall ein Plätzle, wo man das Solarmodul anbringen kann“, berichtet Fleck während er eine der Anlagen an einen Kunden aushändigt. Dieser ist, genau wie einige andere, über die Zeitung auf die Aktion aufmerksam geworden.

„Das ist mit Sicherheit nicht die letzte Aktion“, kündigt Droth an, immerhin sei die Sammelbestellung gut angekommen. In spätestens zwei, drei Monaten möchte er einen neuen Schwung bestellen. Auch habe er bereits Kontakt mit der Klimabeauftragten von Maisach, Constanze Neumann, aufgenommen.

Maximilian Geiger

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