Rotary Club Fürstenfeldbruck feierte

Eine Lärche zum 40. Bestehen

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Im Beisein von OB Sepp Kellerer pflanzten Mitglieder des Rotary Club Fürstenfeldbruck Otto Meißner, Heinrich Keller, und Präsident Hartwig Meyer im Park am Marthabräuweiher eine Lärche.

Fürstenfeldbruck – Im Juli feierte der Rotary Club  FFB  im Restaurant „Fürstenfelder“ sein 40-jähriges Jubiläum. Ehrengast und Festrednerin war die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe in Berlin, MdB Gerda Hasselfeldt. Am 23. November pflanzte der Club im Beisein von Oberbürgermeister Sepp Kellerer nun im Park am Marthabräuweiher eine Lärche. Der Baum des Jahres 2012 soll, so Rotary-Clubpräsident Hartwig Meyer, über viele Jahrzehnte die tiefe Verbundenheit des Clubs mit der Großen Kreisstadt sichtbar dokumentieren. Kellerer dankte im Namen der Stadt dem Rotary-Präsidenten für die Initiative des Clubs.

Am 28. Oktober 1972 wurde der Rotary Club Fürstenfeldbruck im Brucker Fliegerhorst im Offizierheim aus der Taufe gehoben. Seitdem hat sich der Club, der von damals 16 auf heute 63 Mitglieder und einem Ehrenmitglied angewachsen ist, nicht nur an weltweiten Hilfsprogrammen beteiligt und in der Dritten Welt selbst gewählte Projekte unterstützt, sondern auch im eigenen Umfeld Hilfe geleistet, informierte Meyer. „Wenn ich das Prägende dieses Clubs in wenigen Worten zusammenfassen müsste, dann sage ich: gestandene Menschen setzen sich mit großer Hingabe für andere und füreinander ein und pflegen dabei ein sehr harmonisches Miteinander.“

So leisteten die Mitglieder des Rotary Clubs in den vergangenen vier Jahrzehnten und auch weiterhin bei vielen sozialen, humanitären und kulturellen Projekten durch finanziellen und persönlichen Einsatz, häufig auch unter Mithilfe ihrer Ehefrauen, Hilfe und Unterstützung. Im westafrikanischen Togo bauten beispielsweise sie einen Brunnen (2009 – 2012).


 Seit 2000 unterstützen sie das Kreisaltenheim Jesenwang, 18 Jahre lang betreuten Mitglieder MS-Patienten bei ihren 14-tägigen Zusammenkünften, unterstützten sie ein Haus für junge, ledige Mütter und leisteten Hilfe für suizidgefährdete Jugendliche im Landkreis mit den Ärzten des Krankenhauses.

Im Bereich Pädagogik unterstützen die Club-Mitglieder die Projekte „ALF“ (Allgemeine Lebenskompetenz und Fertigkeiten) und „Freunde“ zur Gewalt- und Suchtprävention. Über 20 Rotarier haben Patenschaften für rund 150 Jugendliche der siebten, achten und neunten Klassen der Mittelschule West mit dem Ziel übernommen, dass ihnen durch praktische Vorbereitung der Übergang von der Schule zu Ausbildung und Beruf besser gelingt.  Für Gymnasiasten vor dem Abitur halten sie jährliche Seminare zur Lebens- und Berufsorientierung (zweitägig) mit namhaften Referenten und zahlreichen Rotariern verschiedenster Berufe als unmittelbaren Gesprächspartner ab. An zwölf Schulen des Landkreises engagieren sich die Club-Mitglieder im Projekt „Lesen hat Zukunft“ durch Bereitstellung von 800 Büchern sowie Ausschreibung von Lesewettbewerben.


Seit Ende der 70ziger Jahre organisiert der Rotary Club einen Schüleraustausch zwischen Schülerinnen und Schülern aus dem Landkreis und Gastschülern aus verschiedenen Ländern Europas und Übersee. Vier internationale Jugend-Begegnungstreffen (1980, 1999, 2004, 2011) mit jeweils bis zu 20 Jugendlichen aus 14 bis 18 Ländern führte der Rotary Club durch. Die jungen Gäste wohnten in den Familien von Rotariern und der Club stellte ein zweiwöchiges Informations- und Erlebnisprogramm für die jungen Gäste auf die Beine.

Unter den kulturellen Bereich fallen die Restaurierung der 14 Nothelfer von H. Th. Burgmair in der Kirche Hohenzell bei Moorenweis (1977), die finanzielle Unterstützung bei der künstlerischen Gestaltung des Außenbereichs von Fürstenfeld sowie die Restaurierung barocker Krippenfiguren in der Klosterkirche Fürstenfeld (2005/2008).

„Da es noch viel auf sozialen, humanen und kulturellen Gebieten zu tun gibt haben wir u. a. beschlossen, mitzuhelfen, die ambulante Palliativmedizin im Brucker Raum aufzubauen“, berichtete Meyer, „ein großartiges Vorhaben, das wir gerne mit aus der Taufe heben wollen“. 

Dieter Metzler       

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